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Tesla errichtet Schnelladestationen in Deutschland

Seit dem Sommer 2013 verkauft Tesla seine Elektro-Limousine auch in Deutschland. Bis 2014 plant Tesla nun flächendeckend Schnelladestationen in Deutschland zu errichten. Die Nutzung der Elektro-Tankstellen, soll für Tesla-Fahrer kostenlos sein. Die Stationen laden die Autos mit 135-kW-Gleichstrom. In nur 30 Minuten soll ein leerer Akku wieder vollgeladen sein.

© Petair - Fotolia.com
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Die Nachfrage nach Elektroautos ist in Deutschland noch eher verhalten. Das liegt nicht nur an der vergleichsweise geringen Reichweite der Stromer und dem recht teuren Anschaffungspreis, sondern auch an der noch nicht flächendeckend ausgebauten Lade-Infrastruktur. Der US-Elektroautobauer Tesla will dies nun ändern. Bis Ende 2014 will Tesla in Deutschland ein flächendeckendes Netz an Schnellladestationen errichtet haben. So heißt es bei Tesla: „Bis Ende März 2014 sollen 50 Prozent von Deutschland mit Teslas Schnellladestationen abgedeckt sein, bis Ende des Jahres werden es 100 Prozent sein.“

Ein sehr ehrgeiziges Ziel, das Tesla verfolgt. Tesla Chef Elon Musk ist allerdings bekannt dafür auch solche schwierigen Aufgaben bravourös zu meistern. Das Laden der Akkus an den geplanten Schnellladestationen wird für Tesla Kunden kostenlos sein. Die Ladestationen arbeiten mit 135-kW-Gleichstrom. Dies ermöglich das komplette aufladen einer leeren Batterie innerhalb von nur 30 Minuten. Prinzipiell könnten auch Elektroautos anderer Hersteller an den Stationen laden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass diese mit 135-kW-Gleichstrom geladen werden können.

Zunächst soll die Ladeinfrastruktur entlang vielbefahrener deutscher Autobahnen ausgebaut werden. Tesla erhofft sich von dem Ausbau der Infrastruktur langfristig wachsende Absätze für seine Elektromodelle, immerhin wäre so ein Hindernis, mit dem die E-Mobilität bislang zu kämpfen hat, aus der Welt geschafft. Die Pläne Teslas könnten wichtige Impulse für die Attraktivität der Elektromobilität in Deutschland setzen.

Tesla Model S ist meistverkauftes Auto in Norwegen

Das neue, seit kurzem auch in Europa erhältliche, Elektroauto Tesla Modell S hat in Norwegen einen Traumstart hingelegt. In der Statistik der Neuzulassungen von Anfang August bis Mitte September rangiert das sportliche Elektroauto derzeit auf Platz 1. Tesla Motors ist einer der sehr wenigen Anbieter, die rein elektrische Premiumlimousinen produzieren.

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Der US-amerikanische Autobauer Tesla Motors gilt in vielerlei Hinsicht als Vorreiter der E-Mobilität. So hat es das Unternehmen dank zahlreicher Innovationen nicht nur geschafft einen rein elektrisch betriebenen Sportwagen sowie eine Elektrolimousine auf den Markt zu bringen, sondern auch noch das Image der E-Mobilität deutlich aufzubessern. Nicht nur in den USA hat sich Tesla – auf den Spuren von Apple – zu einer Lifestyle-Marke entwickelt, sondern auch in Europa nimmt die Beliebtheit der Modelle aus dem Hause Tesla Motors kontinuierlich zu.

Bestes Beispiel ist Norwegen. Mit der Einführung des Tesla Model S in Europa hat sich das Elektroauto in Norwegen von Anfang August bis Ende September sogar zu dem meistverkauften Modell gemausert. Die Zahl der Neuzulassungen im genannten Zeitraum lag bei 322. Das entspricht einem Marktanteil von etwa 6,2 Prozent.

Auch in anderen europäischen Ländern legte das Tesla Model S einen vielversprechenden Start hin. In Deutschland ist die Käuferschaft des Elektroautos bislang allerdings noch überschaubar. Innovative Hersteller von Elektroautos wie Tesla Motors lassen dennoch hoffen, dass die Wende zur Elektromobilität schneller als gedacht vollzogen werden könnte. Im November wird auch der neue BMW i3 auf den Markt kommen. Man darf gespannt sein wie sich dessen Absatzzahlen speziell in Deutschland entwickeln werden.

Tesla Model S mit Google Glass App steuerbar

Das neue Tesla Modell S ist ab sofort mit Google Glass steuerbar. Eine speziell entwickelte App ermöglicht das Steuern bestimmter Funktionen des Elektroautos via Google Glass. Die App wurde nicht von Google, sondern von einem privaten Entwickler entworfen. Das Herunterladen ist kostenlos.

Der US-amerikanische Autobauer Tesla gilt in vielerlei Hinsicht als Vorreiter. So entwickelte der Konzern etwa als einziges Automobilunternehmen eine Premiumlimousine, die rein elektrisch angetrieben wird. Nun wird die Zukunftsmusik, die Tesla seit seiner Gründung umgibt, noch lauter. So hat der Entwickler Sahas Katta eine Anwendung geschaffen, die es erlaubt einige Funktionen des neuen Tesla Model S mit Google Glass zu steuern. Dies betrifft etwa Bereiche wie die Klimaanlage oder das Auf- und Abschließen des Elektrowagens.

Jeder, der sowohl ein Tesla Model S besitzt als auch Google Glass Nutzer ist, kann sich die App kostenlos auf glasstesla.com herunterladen. Aktuell dürfte die Zahl der Menschen, die sowohl einen Tesla S besitzen als auch Google Glass nutzen zwar noch begrenzt sein, in wenigen Jahren dürfte sich dies aber ändern. So ist der offizielle Marktstart von Google Glass für Anfang 2014 vorgesehen, während Tesla angekündigt hat die Produktion seiner Elektrowagen bis 2016 auf 200.000 verzehnfachen zu wollen.

Tesla Motors schreibt erstmals schwarze Zahlen

Tesla Motors, der US-Amerikanische Hersteller von Elektroautos hat sich in den vergangenen 15 Monaten nicht nur unter Kennern der Branche einen Namen gemacht. Mit seinen innovativen und zukunftsträchtigen Elektroantrieben kann Tesla Motors Maßstäbe setzen. Aber auch das Design der Elektrowagen des Herstellers wirkt modern und frisch.

Dennoch schaffte es der in Kalifornien beheimatete Hersteller bislang nicht aus den roten Zahlen herauszukommen. Vor allem die Entwicklung des neuen Premium Models Tesla S, verschlang etliche Millionen. Doch die hohen Investitionen scheinen sich nun endlich auszuzahlen. Seit Beginn des Jahres steigen die Verkäufe des Modells in den USA kontinuierlich an. Im ersten Quartal 2013 konnte Tesla Motors damit erstmals schwarze Zahlen verbuchen. Von 563 Millionen US-Dollar blieben immerhin 15 Millionen Dollar übrig. Die Aussichten für die nächsten Monate scheinen zudem sehr gut zu sein. So steigt die Nachfrage nach dem neuen Tesla Modell weiterhin an. Tesla Motors leistet damit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag Elektroautos in den USA beliebter zu machen – und das obwohl die US-Amerikaner nicht gerade als Fans alternativer Antriebe gelten.

Noch im Sommer 2013 soll das Tesla Model S in Deutschland seine Premiere feiern. Die Chancen stehen gut, dass sich der Wagen auch hierzulande gut verkauft. In den USA hat Tesla jedenfalls bereits die Premium-Konkurrenz von BMW, Lexus, Audi und Mercedes hinter sich gelassen. Die Einstiegsversion des Tesla S wird voraussichtlich ab einem Preis von 72.000 Euro zu haben sein. Auf immerhin 370 Kilometer soll es das Akku des Elektroautos bringen. Mit der 85 kWh Version sollen sogar 480 Kilometer ohne aufladen zurückgelegt werden können.