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Strompreis wird 2019 weiter steigen

Der Strom wird von Jahr zu Jahr merklich teurer. Seit dem Jahr 2016 hat sich der Strompreis quasi verdoppelt. Geht man weiter zurück und betrachtet die Entwicklung der letzten 20 Jahre, entdeckt man einen Preisanstieg von rund 70 Prozent seit dem Jahr 1998. Die etwa 1000 Stromanbieter in Deutschland trifft dabei die geringste Schuld. Aber warum steigt der Strompreis dann und was kann man tun, um möglichst günstig Strom zu beziehen? Dieser Artikel hat die Antworten.

Strom wird auch im kommenden Jahr teurer. Bildquelle: jplenio / pixabay.com

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Der Strompreis wie er letztlich beim Verbraucher ankommt, setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Einfluss hat dabei nicht nur der Stromversorger, sondern vor allem der Staat. Zulagen und Steuern machen den Großteil der Stromkosten aus. Eine dieser Umlagen ist zum Beispiel die EEG, die seit einiger Zeit in aller Munde ist und nicht wenig kritisiert wird. Die EEG, erneuerbare Energien Umlage, ist auch unter der Bezeichnung Ökosteuer bekannt. Sie soll den Ausbau von Anlagen fördern, die Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz speisen, also Ökostrom erzeugen. Zu den Umlagen kommen Steuern wie die Mehrwertsteuer oder die Stromsteuer.

Ein weiterer großer Posten bei der Zusammensetzung des Strompreises sind die Nutzungsentgelte. Diese werde staatlich reguliert und schwanken stark, je nachdem wo in Deutschland man wohnt. Mit den Nutzungsentgelten werden die Kosten für den Transport, die Gewährleistung und die Nutzung der Stromversorgung finanziert.

Der Stromversorger, über den man seinen Strom bezieht, muss natürlich auch noch etwas verdienen. In der Zusammensetzung der Stromkosten macht der Anteil der Stromversorger allerdings den geringsten Teil aus. Mit diesem Posten werden Energie und Service der Versorger beglichen. Außerdem auch Posten wie Verwaltung, Vertrieb oder andere laufende Kosten des Stromanbieters.

Grund für den steigenden Strompreis ist nicht die EEG

Vor allem die Politik schiebt den steigenden Strompreis gerne der EEG-Umlage in die Schuhe. Diese wird bis zum Jahr 2022 zwar kontinuierlich ansteigen, im Jahr 2019 allerdings soll die EEG voraussichtlich sogar etwas sinken. Die Anzahl der von der Umlage geförderten Anlagen steigt stetig, dementsprechend müssen eben auch die Fördermittel steigen. Wirklichen Einfluss auf die 2019 steigenden Strompreise hat die EEG-Umlage also nicht. Stattdessen gibt es folgende Gründe für die hohen Kosten:

  • Ansteigender Großhandelspreis: Seit Beginn des Jahres 2018 ist der Großhandelspreis für Strom stark gestiegen. Der Preis pro Kilowattstunde, die vom Anbieter in Rechnung gestellt wird, wird von dieser Kostensteigerung direkt beeinflusst. Momentan ist der Strom im Großhandel so teuer wie seit sechs Jahren nicht mehr.
  • Rohstoffpreise: Genau wie der Großhandelspreis für Strom beeinflussen die Rohstoffpreise den Preis pro Kilowattstunde direkt. Das ist so, weil der Preis der Energieerzeugung von dem Rohstoffpreis beeinflusst wird. In der jüngeren Vergangenheit gab es zum Beispiel einen Preisanstieg beim Rohstoff Kohle. Da Erdgas für die Nutzung in Deutschland größtenteils importiert wird, sind deutsche Stromanbieter hier von einem stabilen Weltmarktpreis abhängig.
  • Aktuelle politische Entwicklungen: Von politischen Entwicklungen ist unter Umständen auch der Strompreis betroffen. Vor allem die Preise für die Rohstoffe können je nach Politikgeschehen schwanken. Das betrifft zum Beispiel den Ölpreis und damit indirekt auch die Kosten für alle anderen Rohstoffe. Kommt es zu Spannungen im Nahen und Mittleren Osten, steigt der Ölpreis rapide an. Oft wird dann auf andere fossile Rohstoffe zurückgegriffen, die Nachfrage steigt also und somit auch der Preis.
  • Emissionszertifikate: Der Preis für die Emissionszertifikate steigt immer weiter und hat sich in den letzten Monaten sogar verdreifacht. Das schlägt sich in der Stromrechnung des Verbrauchers nieder.
  • Wohnort: Da der Strompreis in Deutschland regionalen Schwankungen unterliegt, spielt auch der Wohnort eine Rolle bei der Zusammensetzung des individuellen Strompreises. Grund dafür ist das geänderte Anforderungsprofil an das Stromnetz, das durch die Energiewende zustande kommt. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurde Windkraft zum Beispiel vermehrt ausgebaut. Das belastet Netze, die Strom in die südlichen Bundesländer leiten müssen. Auf diese Weise steigt das Nutzungsentgelt und das spiegelt sich in der Stromrechnung des Verbrauchers wider.

Günstiger Strom durch einen Anbieterwechsel

Mit den steigenden Strompreisen stellen sich immer mehr Menschen die Frage, wie es möglich ist, in Zukunft vergleichsweise günstig Strom zu beziehen. Die Lösung ist ein regelmäßiger Anbieterwechsel, dieser lohnt sich für fast jeden Haushalt. Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 1000 verschiedene Stromanbieter. Der enorme Wettbewerb sorgt für günstige Angebote. Am besten sucht man einen fachkundigen Berater auf, der sich sowohl mit den Stromanbietern als auch deren Tarifen auskennt. Bei der Online Recherche treten leicht Fehler auf oder es werden wichtige Informationen übersehen. Im Gespräch mit einem Berater vom Fach kann das nicht passieren.

Bildquelle: jplenio / pixabay.com

Die Strompreisentwicklung in Deutschland: Hintergründe und Prognosen

Die Strompreise sind in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Immer mehr Eigenheimbesitzer rüsten nach und setzen daher auf regenerative Energieträger. In den vergangenen 15 Jahren sind die Preise für Strom von ca. 16 Cent auf knapp 28 Cent gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von über 40%. Ein Grund dafür ist der Strommix, in dem Strom aus erneuerbaren Energien eine immer wichtigere Rolle einnimmt.

Die Strompreise sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Bildquelle: vchal – 618634256 / Shutterstock.com

In den vergangenen 15 Jahren sind die Strompreise in Deutschland massiv angestiegen. Bei einer Strompreisverteuerung von über 40% spüren vor allem Familien, wie sehr die Stromrechnung ins Budget schlägt. Die Hintergründe für den massiven Anstieg der Stromkosten sind vielseitig. Ein Aspekt ist der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien. Dieser ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und führte dazu, dass auch die Kosten deutlich gestiegen sind. Positiv anzumerken ist jedoch, dass der Preis im Jahr 2014 zum ersten Mal eine Tendenz nach unten hatte und zeigt, dass der Strompreis durchaus auch leicht sinken kann. Nachdem es im Jahre 2015 ebenfalls etwas günstiger wurde, zog der Strompreis 2016 sowie 2017 wieder leicht an.

Ökostrom ist in der Produktion noch deutlich teurer als Strom zum Beispiel aus herkömmlichen Energieträgern wie Kohle oder der Atomkraft zu produzieren. Der Aufschlag, der für die erneuerbaren Energien fällig wird, muss von den Verbrauchern getragen werden.

Welche Rolle spielt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bei der Entwicklung der Strompreise?

Im Jahr 2000 wurde das EEG ins Leben gerufen. Seitdem hat Strom aus Wind- und Solarenergie eine besondere Bedeutung in der Stromerzeugung in Deutschland. Der Anteil an Strom aus erneuerbaren Quellen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2013 wurde bereits 23% des Stroms, der in Deutschland genutzt wurde, aus erneuerbaren Energiequellen produziert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat natürlich einen Einfluss auf die entsprechende Entwicklung der Strompreise. Der Anteil der regenerativen Energieträger am gesamten Strom in Deutschland soll in den kommenden Jahren weiter steigen. Das bedeutet, dass bis zum Jahr 2025 mindestens 40% des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energieträgern kommen soll. In den darauf folgenden Jahren soll der Anteil weiter steigen, so dass bald über die Hälfte des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammen soll.

  • Stromanteil erneuerbarer Energien wird 2025 mind. 40% ausmachen
  • Anteil erneuerbarer Energien wird im Strommix weiter steigen
  • Solaranlagen erhalten Zusage der Stromkonzerne, dass ihr Strom abgenommen wird

Je mehr Strom aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen wird und entsprechend in den Strommix einfließt, umso höher sind auch die daraus resultierenden Stromkosten. Der Strom, der aus Windenergie sowie aus Solarenergie erzeugt wird, kann preislich mit dem Strom aus Kohle sowie Gas oder Kernkraftwerken nicht konkurrieren. Die Betreiber von z.B. Solaranlagen erhalten feste Vergütungen durch das EEG für die Erzeugung von Strom, den sie in das Netz einspeisen. Diese liegen jedoch deutlich über den Kosten, die durch die Erzeugung des Stroms verursacht werden. Gleichzeitig gibt es für die Betreiber von Solaranlagen eine feste Zusage, dass der Strom durch die Betreiber der Netze abgenommen wird. Dies führt unter dem Strich dazu, dass die Preise für Strom weiter steigen werden, da in den kommenden Jahren der Einsatz der erneuerbaren Energieträger ebenfalls steigen wird.

Welche Prognose gibt es für die Strompreise in Deutschland?

Es ist davon auszugehen, dass die Strompreise in Deutschland in den kommenden Jahren weiter steigen werden. Bedingt durch die Energiewende und durch den Ausstieg aus der Atomenergie wird dafür gesorgt, dass in Deutschland vor allem in den südlichen Bundesländern weniger Strom erzeugt wird, als es einst bedingt durch viele Atomkraftwerke der Fall gewesen war. Ein großer Teil des Stroms, der durch erneuerbare Energieträger wie den Wind erzeugt wird, kommt inzwischen aus Norddeutschland. Hier gibt es zahlreiche Windparks – auf dem Festland sowie auch in der Nordsee.

Der Strom aus den erneuerbaren Energieträgern ist deutlich teurer als der frühere günstige Atomstrom. Dies dürfte auch in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass die Preise für Strom in Deutschland weiter steigen werden. Fakt ist, dass die Energiewende zwar ihren Preis hat, jedoch langfristig die Umwelt und auch die Menschen davon profitieren dürften.

  • Strompreise werden durch das EEG mittelfristig weiter steigen
  • Strom aus erneuerbaren Energieträgern ist teurer als herkömmliche Stromerzeugung
  • Die Preise für z.B. Solarmodule sinken, langfristig könnte Strom dadurch günstiger werden

Sollte es dazu kommen, dass der Strom aus erneuerbaren Energieträgern günstiger produziert werden kann und zum Beispiel immer mehr Haushalte auf Solarstrom umsteigen, ist es denkbar, dass der Strompreis irgendwann wieder fällt. Bis diese Entwicklung in Deutschland einsetzt, ist es jedoch denkbar, dass noch 10 bis 20 Jahre vergehen.

Wer sich die Preise für Solarmodule anschaut, wird feststellen, dass diese in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich gesunken sind. Darüber hinaus ist die Leistungsfähigkeit der Solarmodule stark gestiegen. Auch die Lebensdauer einzelner Module ist inzwischen höher, als es noch vor 10 bis 15 Jahren der Fall gewesen ist. Bedingt dadurch, dass massiv in Photovoltaik und andere erneuerbare Energien investiert wird, sollte die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energieträgern langfristig günstiger werden.

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Günstige Strom- und Gasanbieter finden

Geld und Energie sparen im Alltag – Mit diesem Trick klappt es

Jedes Jahr müssen deutsche Haushalte Unsummen an Geld berappen, um ihre Strom- und Gaskosten zu begleichen. Die Jahresendabrechnung zählt zu den gefürchtetsten Briefen, die jährlich im Briefkasten auf einen warten. Dabei kann mit wenig Aufwand viel Geld gespart werden. Dieser Artikel zeigt, wie dies funktioniert.

Taschenrechner auf Rechnungen und Münzen
Bild: Endlich Energiekosten einsparen: Mit wenigen Kniffen Strom- und Gasrechnungen senken. Bildquelle: baloon111 – 141144247 / Shutterstock.com

Und jährlich grüßt die Energiekostenabrechnung. Für viele bedeutet die ungeliebte Benachrichtigung des Versorgers, die wohlbehütete Urlaubskasse angreifen zu müssen. Doch dies muss nicht sein. Denn dank des Internets ist es heutzutage problemlos und in wenigen Minuten möglich, den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln und an günstigere Tarife zu gelangen.

Fakt ist allerdings, dass in Deutschland nur jeder Fünfte jemals seinen Versorger gewechselt hat. Circa 40 Prozent aller deutschen Haushalte beziehen Strom und Gas sogar vom Grundversorger und wissen womöglich gar nicht, dass diese den jeweils teuersten aller möglichen Tarife anbieten.

Doch woran liegt es, dass sich derartig viele Menschen günstigen Versorgern gegenüber ablehnend verhalten? Bekanntlich ist der Deutsche ja als Sparfuchs bekannt. Doch bei vielen ist es die Angst vor Betrug, unzureichender Datensicherheit im Internet oder ganz einfach das geringe Vertrauen in wenig bekannte Anbieter, die dazu führen, dass weitaus mehr für Gas und Strom bezahlt wird, als es eigentlich nötig ist.

Preise vergleichen – aber richtig!

Check24, Verivox oder wie sie alle heißen, Preisvergleichsseiten für Gas- und Stromanbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wer vor betrügerischen Machenschaften sicher sein möchte, der sollte sich auf jeden Fall bei den bekannten Namen aus Radio und Fernsehen umsehen.

Doch auch hier lauern Fallstricke und der auf den ersten Blick so günstige Anbieter stellt sich in der Endkostenabrechnung als eher teurer Versorger heraus. Der Grund hierfür ist, dass die dargestellten Tarife oft nur für einen sehr kurzen Zeitraum garantiert werden.

Zusätzlich hübschen viele Versorger ihren Tarif mit Boni auf. Die Gelder holen sich die Anbieter aber durch überteuerte Tarife schnell wieder zurück. Damit dies nicht geschieht, folgend eine adäquate Schritt-für-Schritt-Anleitung, um tatsächlich den günstigsten Bereitsteller ausfindig zu machen:

  1. Einen Preisvergleich für die eigene Region am besten auf mehreren Preisvergleichsseiten durchführen und die besten Versorger plattformübergreifend miteinander vergleichen.
  1. Bei der Suche sollte die Mindestvertragslaufzeit auf ein Jahr begrenzt werden. Die Preisgarantie sollte auf denselben Zeitraum festgesetzt sein.
  1. Sofern Boni angeboten werden, ist auf die Bonusbedingungen zu achten. Wer zum Beispiel zum frühestmöglichen Zeitpunkt kündigt, läuft Gefahr, dass der Anbieter den Kunden einen Tag früher aus dem Vertrag entlässt, um den Bonus nicht auszahlen zu müssen. Diesen gibt es nämlich häufig erst nach Ablauf des ersten Vertragsjahres ausgezahlt. Deswegen sollte man lieber erst nach dem ersten Belieferungsjahr kündigen oder beim Preisvergleich Bonusangebote direkt herausfiltern.

Übrigens lassen sich auf diese Weise auch kostengünstige ökologische Anbieter finden, die ihren Strom über Solarenergie oder Windenergie gewinnen. So hat jeder die Möglichkeit, bei aller Sparsamkeit trotzdem etwas für die Umwelt zu tun.

Wer im Übrigen langfristig sparen möchte, der muss bzw. sollte seinen Anbieter jährlich wechseln, da viele Konditionen eben nur ein Jahr garantiert werden. Dies ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, der Stundenlohn ist den Mehraufwand aber auf jeden Fall wert.

Ein Beispiel: Durchschnittlich kann ein vierköpfiger Familienhaushalt jährlich gegenüber den Tarifen des Grundversorgers mehrere hundert Euro sparen. Da lohnt sich der Wechsel allemal.

Verbund Österreich bleibt doch im Türkeigeschäft

Verbund ist einer der größten Stromversorger in Österreich. Schon der Vergangenheit hat es bei der Nutzung erneuerbarer Energie enge Kooperationen mit dem in der Türkei ansässigen Versorger Sabanci gegeben. Das daraus resultierende Joint Venture hat konkrete Pläne zur Errichtung von Wasserkraftwerken in der Türkei mit einer Leistung von insgesamt 5.000 Megawatt bereits festgeschrieben. Auch die dafür notwendigen Finanzierungen sind unter Dach und Fach. Verbund Österreich bleibt doch im Türkeigeschäft weiterlesen

Nicht nur in Deutschland ist erneuerbare Energie gefragt

In der Bundesrepublik Deutschland ist der im Durchschnitt gemessene Energieverbrauch pro Kopf und Jahr zwar enorm hoch, aber mit den Werten einiger anderer Länder kann er dennoch nicht mithalten. Ein Beispiel sind etliche Bundesländer in den USA. In kalifornischen Städten muss an besonders heißen Sommertagen der Strom sogar zielgerichtet nach einem strengen Rotationsprinzip abgeschaltet werden, um einen kompletten Blackout zu verhindern. Umso wichtiger ist es hier, sich mit dem Thema erneuerbare Energie zu beschäftigen. Nicht nur in Deutschland ist erneuerbare Energie gefragt weiterlesen

Geothermie – die Chance für Indonesien

Vor allem die Entwicklungs- und Schwellenländer könnten erneuerbare Energien nutzen, um ihre Wirtschaft in Schwung zu bringen. Die Länder in Afrika könnten beispielsweise die gigantischen Wüstenflächen nutzen, um Solarstrom zu produzieren.

Sinn macht das allerdings nur dann, wenn auch die Netze vorhanden sind, über die der Strom an die Verbraucher verteilt werden kann. Doch an anderen Stellen sitzen die Stromabnehmer ganz in der Nähe. Geothermie – die Chance für Indonesien weiterlesen

Verzögerungen beim Ausbau des Stromnetzes

Wenn regenerative Energie in Deutschland konsequent genutzt werden soll, müssen schnellstens die Hauptstränge des Stromnetzes ausgebaut werden. Anders ausgedrückt: Die Stromautobahnen müssen her. Insgesamt hat sich die Bundesnetzagentur zwei Dutzend solcher Großprojekte auf die Fahnen geschrieben, die vor allem notwendig sind, um den in Norddeutschland durch Windparks umweltfreundlich erzeugten Strom im Land verteilen zu können. Doch diese Kapazitäten geben die bisher vorhandenen Infrastrukturen nicht her. Verzögerungen beim Ausbau des Stromnetzes weiterlesen