Schlagwort-Archive: Netzausbau

Netzgebühren steigen durch Ausbau der Übertragungsnetze

Für Kenner der Branche ist es wenig überraschend. Die Netzentgelte werden ab dem kommenden Jahr flächendeckend angehoben. Grund ist der Ausbau der Übertragungsnetze im Zuge der Energiewende.  Insbesondere die lange Diskussion um den Verlauf der Nord-Südtrassen und die daraus resultierenden Verzögerungen haben für erhebliche Mehrkosten gesorgt. Nicht zuletzt werden auch die Kosten, die aus der umfassenden Anpassung von Plänen und Programmen von Oberleitungskabeln zu Untergrundkabeln resultieren, auf die Endverbraucher umgelegt. Netzgebühren steigen durch Ausbau der Übertragungsnetze weiterlesen

Netzausbau im Verzug – Netzbetreiber Tennet schlägt Alarm

Jahrelang wurde der Ausbau der regenerativen Energieträger – ganz im Sinne der Energiewende – vorangetrieben und durch Gesetze, wie dem EEG subventioniert. Nun hat Deutschland bereits einen erheblichen Anteil an Grünstrom im Netz und es sieht keineswegs danach aus, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung stagniert oder zurückgehen wird. Eigentlich ein Grund zur Freude, könnte man annehmen, denn immerhin ist man den anvisierten Ausbauzielen für 2020 so nah wie nie. Doch insbesondere ein Problem dämpft die gute Laune und sorgt nun dafür, dass einige Branchenvertreter Alarm schlagen. Deutschland verfügt über kein geeignetes Netz den erneuerbaren Strom gleichmäßig innerhalb der Bundesrepublik zu verteilen. Nun ist der Ausbau weiter in Verzug geraten, da ein Großteil der Leitungen nun unterirdisch verlegt werden sollen. Das wirft die Planungen um gut drei Jahre zurück. Netzausbau im Verzug – Netzbetreiber Tennet schlägt Alarm weiterlesen

Rösler fordert Änderungen am EEG

In Leipzig fand am Dienstag und Mittwoch das zweite Ostdeutsche Energieforum statt. Dort diskutierten rund 600 Fach- und Führungskräfte über neue Lösungen für die Energiewende. Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier und Wirtschaftsminister Philipp Rösler waren bei der Veranstaltung zugegen.

Ein wichtiges Thema war das Erneuerbare Energie Gesetz. Rösler forderte eine grundlegende Reform des EE-Gesetzes. Anstatt der bisherigen gesicherten Einspeisevergütung könnte ein sogenanntes „Zuschlagsmodell“ eingesetzt werden. Zurzeit erhalten Besitzer von Photovoltaik-Anlagen eine festgelegte Vergütung pro Kilowattstunde. Würde das Zuschlagsmodell zum Einsatz kommen, gäbe es zukünftig nur einen Zuschlag zu dem momentan erzielten Preis am Markt.

Desweiteren kritisierte Rösler die Rufe neben dem Atomausstieg auch den Kohleausstieg bis 2020 oder 2030 durchzuführen. Die fossilen Kraftwerke seien notwendig, um eine Netzstabilität in Deutschland zu gewährleisten. Zudem betonte Rösler die Wichtigkeit des Netzausbaus, welcher wichtig für ein Gelingen der Energiewende sei.

Netzstabilität und Netzausbau sind ein wichtiges Thema. Erst kürzlich wurde der Weiterbetrieb des Gaskraftwerkes Irsching 5 bestätigt. Zuvor hatte der Betreiber Eon und Regionale-Betreiber mit dem Abschalten des Kraftwerkes gedroht. Das modernste Gaskraftwerk der Welt wird zukünftig vom Netzbetreiber Tennet subventioniert. Die Bundesnetzagentur hatte sich für den Weiterbetrieb des Gaskraftwerkes eingesetzt, in Hinsicht auf die kommende Abschaltung des Atomkraftwerkes Grafenrheinfeld 2015.

 

 

 

Netzbetreiber Tennet rechnet mit weiterem Anstieg der Strompreise

Zum neuen Jahr sind die Strompreise bereits teurer geworden. Der Netzbetreiber Tennet rechnet auch in Zukunft mit steigenden Preisen für den deutschen Verbraucher. Vor allem der schnelle Ausbau der innerdeutschen Stromnetze sei für die Energiewende unerlässlich, sagt der Vorstandsvorsitzende von Tennet Martin Fuchs in der “Bild”-Zeitung vom Montag.
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Ausbau des deutschen Verteilernetzes wird Milliarden kosten

Bis zum Jahr 2030  muss das deutsche Verteilernetz in einer Größe von 135.000 bis 193.000 Kilometern ausgebaut und auf einer Länge von 21.000 bis 25.000 Kilometern umgebaut werden. Dies ergab eine seit kurzem veröffentlichte Studie der Deutschen Energie-Agentur(dena).
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Verzögerungen beim Ausbau des Stromnetzes

Wenn regenerative Energie in Deutschland konsequent genutzt werden soll, müssen schnellstens die Hauptstränge des Stromnetzes ausgebaut werden. Anders ausgedrückt: Die Stromautobahnen müssen her. Insgesamt hat sich die Bundesnetzagentur zwei Dutzend solcher Großprojekte auf die Fahnen geschrieben, die vor allem notwendig sind, um den in Norddeutschland durch Windparks umweltfreundlich erzeugten Strom im Land verteilen zu können. Doch diese Kapazitäten geben die bisher vorhandenen Infrastrukturen nicht her. Verzögerungen beim Ausbau des Stromnetzes weiterlesen

EU-Supergrid – Backbone für Energietransport

Es ist ein unumstrittener Fakt, dass das deutsche Stromnetz den Anforderungen nicht gewachsen ist, die eine verstärkte Nutzung für regenerative Energien, insbesondere der Windkraft, daran stellen würde. Das Netz muss also ausgebaut werden. Und genau dieses Thema ist jetzt von Wissenschaftlern aufgegriffen worden. Dazu gehören Experten von der Uni Duisburg, der Uni Göttingen, der Uni Berlin und der TU Chemnitz. Sie sind übereinstimmend der Meinung, dass beim Ausbau des Stromnetzes nicht nur taktisches, sondern strategisches Denken gefragt ist.

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