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5G – Der Mobilfunkstandard der Zukunft wird schnell

Schneller, weiter, besser – aber vor allem schneller, das ist wohl das Motto der Entwickler des neuen Mobilfunkstandards 5G. Sein Vorgänger, 4G, ist noch nicht vollständig auf dem Markt angekommen, da wird schon über noch schnellere Möglichkeiten nachgedacht. Im Jahr 2020 soll der neue Standard auf den Markt kommen. Bis dahin ist laut Netzbetreibern und Bundesnetzagentur noch viel zu tun.

Der Ausbau des neuen Standards für das Mobilfunknetz ist schon in Planung. Bildquelle: MichaelGaida / Pixabay.com

 

Aktuell befindet sich die fünfte und neueste Generation des Mobilfunks noch in der Entwicklung und trotzdem sorgt sie jetzt schon für viel Wirbel und Spekulation. An einigen Orten, unter anderem in der Hauptstadt Berlin, wird der neue Standard bereits getestet. Allem Anschein nach ist das ein erstes Zeichen dafür, dass der neue Mobilfunkstandard bevorzugt in großen Städten ausgebaut wird. Ländliche Gegenden werden, wie schon so oft, wohl vernachlässigt werden.

Was kann der neue Mobilfunkstandard?

Der neue 5G-Standard ist vor allem schnell. Die Übertragungsgeschwindigkeit soll bei der zehnfachen Geschwindigkeit des jetzigen LTE-Standards liegen. Bis zu 10.00 Mbit/s pro Sekunde sollen in Zukunft per 5G-Standard übertragen werden und das bei einer sehr niedrigen Latenzzeit mit einem Ping von unter einer Millisekunde. Außerdem soll nebenbei noch Strom gespart werden, laut Experten liegt die Einsparung an Strom sogar bei ganzen 90 Prozent je Mobildienst.

Aber nicht nur das Mobilfunknetz soll mit dem neuen Standard verbessert werden, auch die Konnektivität von Maschinen und Geräten soll optimiert werden. Somit würden in erster Linie nicht Privatpersonen, sondern vor allem Industrie und Wirtschaft, von der technischen Neuerung profitieren. Der 5G-Standard soll laut Experten sogar für das Entstehen neuer Industrien sorgen und auch neue Dienstleistungen hervorbringen.

Eine wichtige Rolle spielt der Mobilfunkstandard auch in der stetig voranschreitenden Digitalisierung. Mögliche Anwendungsfelder der Technik in diversen Bereichen des Alltags sind zum Beispiel:

·         Virtual Reality

·         Augmented Reality

·         Smart Home

·         Autonomes Fahren

Unklar ist bisher allerdings, wie Handyverträge mit dem neuen Mobilfunkstandard aussehen könnten.

Ausbau des Mobilfunkstandards 5G

Obwohl der neue Standard für den Mobilfunk erst im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll, beginnt die Bundesnetzagentur jetzt schon mit den Vorbereitungen für die Versteigerung der Frequenzen. Diese soll bereits im Frühjahr des nächsten Jahres stattfinden. Grund für die frühe Versteigerung ist, dass man deutschen Netzbetreibern genügend Zeit für die Planung und den Ausbau des neuen Standards geben möchte. Der Ausbau wird wohl extrem kostspielig sein, weswegen ländliche Gegenden voraussichtlich erstmal außer Acht gelassen werden und weiter auf 4G zurückgreifen müssen. Ganze 300 bis 500 Milliarden würde der flächendeckende Ausbau des Netzes in Europa kosten. Zumindest wenn man der Aussage des Telekom-Chefs Timotheus Höttges Glauben schenkt.

Zunächst sollte die Vernachlässigung der ländlichen Gegend kein Problem darstellen, denn es wird nicht erwartet, dass 5G sofort die Marktführung übernimmt. Das liegt unter anderem daran, dass erst einmal Endgeräte entwickelt werden müssen, die dem neuen Standard entsprechen. Zudem spielen technische Voraussetzungen wie neue Frequenzbänder und ein dichteres Mobilfunknetz eine ausschlaggebende Rolle für den Erfolg von 5G. Somit wird 4G auch in städtischen Gegenden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Es gibt demnach keinen Grund, bereits jetzt einen passenden Vertrag für den 5G-Mobilfunkstandard zu suchen. Besser ist es, einen optimalen Mobilfunkvertrag für den jetzigen 4G-Standard zu finden, dabei kann die Beratung durch einen Experten hilfreich sein.

Auch das Bundesverkehrsministerium ist vor dem neuen 95G-Standard nicht sicher und plant, bis zum Jahr 2025 die Hauptverkehrswege in Deutschland mit 5G zu versorgen. Dasselbe Ziel gilt deutschlandweit für mindestens 20 große Städte.

Bildquelle: MichaelGaida / Pixabay.com