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Lob vom IRENA-Generaldirektor: Deutschland ist Energiewende-Vorreiter

Nachdem vor allem Deutschlands Solarbranche zuletzt negative Kritik einstecken musste, insbesondere auch dadurch, dass der jährliche Ausbaukorridor, der politisch gesetzt wurde, kaum noch zu erreichen scheint, gibt es nun Lob für das deutsche Gesamtprojekt die Energiewende vom IRENA – Generaldirektor. Im Rahmen des  „Berlin Energy Transition Dialogue 2015 – towards a global Energiewende“, die am 26.03.2015 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenführte, lobte Adnan Z. Amin die Vorreiterrolle der deutschen Energiewende in seiner Grundsatzrede. „Deutschland hat seit langem technologische Innovation als wesentliche Komponente der Energiewende erkannt“, so Amin. Lob vom IRENA-Generaldirektor: Deutschland ist Energiewende-Vorreiter weiterlesen

Erneuerbare weltweit: Energiewende in den bevölkerungsreichsten Staaten

Die deutsche Energiewende ist weltweit Vorbild in Sachen Transformation der Energiewirtschaft. Auch wenn dies die deutsche Politik freut, wird Deutschland allein die Folgen umweltschädlicher Energieerzeugung nicht verhindern können. Zunehmend blickt die Weltöffentlichkeit daher auf die großen bevölkerungsreichen Staaten wie Indien, China oder Brasilien. Mit dem hohen Energieverbrauch dieser Länder ist es unabdingbar, dass vor allem diese ihre Energiewirtschaft umstellen. So gibt es bereits zaghafte Anfänge, was auch immer mehr Investoren bemerken, sodass in diese Märkte zunehmend Geld gepumpt wird. Entsprechend gibt es immer mehr Erneuerbare-Projekt in Indien, China und Co., der Weg zur Regenerativwirtschaft ist allerdings noch lang. Erneuerbare weltweit: Energiewende in den bevölkerungsreichsten Staaten weiterlesen

Jobmotor erneuerbare Energien: Neue Studie zeigt Wachstum auf dem Arbeitsmarkt für Erneuerbare

Weltweit wächst die erneuerbare Energien Branche beinahe ununterbrochen. Das zeigt sich unter Anderem auch an Zahlen des globalen Arbeitsmarktes. So waren im vergangenen Jahr rund 6,5 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Ein satter Anstieg um 14 Prozent zum Jahr 2012, als nur 5,7 Millionen Menschen in der Branche angestellt waren. Die Zahlen gehen auf eine aktuelle Studie der International Renewable Energy Agency (IRENA) zurück. So zeigt die Studie auch, dass vor allem der chinesische Markt überproportional im Bereich regenerativer Energien wächst. Laut IRENA-Direktor Adnan Z. Amin ist die Branche mittlerweile keine Nische mehr, sondern ein bedeutender globaler Arbeitsmarkt. Jobmotor erneuerbare Energien: Neue Studie zeigt Wachstum auf dem Arbeitsmarkt für Erneuerbare weiterlesen

IRENA Experten raten zu einem schnellen Energieumbau

Der Ausbau der erneuerbaren Energien scheint, laut einer aktuellen Studie im Auftrag der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA), ein um einiges höheres Potential zu haben als vielfach vermutet wird, und das ohne zusätzliche Kosten. Die Studie wurde von 82 Experten aus 42 Ländern, die durch die IRENA beauftragt wurden, durchgeführt. Dabei untersuchten die Forscher verschiedene Energiesysteme auf Kosten, Arbeitsmarkteffekte, Potential für Treibhausgasreduktionen und Vor- und Nachteile für die Beteiligten Akteure wie Regierungen, Unternehmen und Bürger. Im Ergebnis sind sich die Experten einig, dass der Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 weltweit verdoppelt werden kann. Das entspräche einem dreißig-prozentigen Anteil. IRENA Experten raten zu einem schnellen Energieumbau weiterlesen

UN-Initiative setzt sich für mehr erneuerbare Energien ein

Während wir in Deutschland gerade einen mehr als umstrittenen Kurs in der Energiewende erleben, will man bei den Vereinten Nationen die Ziele ambitionierter gestalten. Die Perspektiven klingen sehr vielversprechend. So will man durch die UN-Initiative „Sustainable Energy 4 All“ erreichen, dass bis 2030 alle modernen Menschen Zugang zu erneuerbaren Energiequellen haben. Die Energieeffizienz soll sich verdoppeln, genauso wie der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Energiemix. Das würde bedeuten, dass 2030 über ein Drittel der weltweiten Energie durch erneuerbare Energien bereit gestellt wird. Führt man sich vor Augen, dass es sich um weltweite Maßstäbe handelt, die auch Nationen mit einbeziehen die heute noch nicht einmal über fließendes Wasser verfügen, so fragt man sich wie die UN das erreichen will?

© Smileus - Fotolia.com
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Derzeitiges Vorgehen ist zu wenig

Die Zahlen und Prognosen gehen aus dem aktuellen „ReMap 2030“ Report der Internationalen-Erneuerbaren-Energien-Agentur (IRENA) hervor. Die Experten sind darin der einstimmigen Meinung, dass mit dem heutigen Tempo im Ausbau der erneuerbaren Energien und Ökoeffizienz die Ziele der Vereinten Nationen nicht zu erreichen sind. Doch möglich wäre es. Die Technologien sind laut dem Bericht vorhanden und könnten dazu beitragen, dass die 26 wichtigsten Staaten der Welt ihren Anteil an erneuerbaren Energien bis 2030 vervierfachen. IRENA Direktor Adnan Z. Amin sagt im Hinblick auf die Kosten: „Wenn man den Klimaschutz, die Auswirkungen auf die Gesundheit und die entstehenden Arbeitsplätze mit einbezieht, rechnet sich die Wende von allein“. Kritisch sehen die IRENA Experten allerdings den relativ hohen Anteil von Biomasse der heutzutage noch vielerorts vorherrscht. Dieser müsste reduziert werden um wirklich nachhaltig wirtschaften zu können. Vor allem Wind- und Solarenergie müssen die Biomasseanteile verdrängen. Der Report gibt eine Reihe von Empfehlungen durch deren Umsetzung die Anteile von Wasserkraft um 60 Prozent, Windkraft um 500 Prozent und Solarenergie sogar um 1200 Prozent von heute bis 2030 wachsen könnten.

Bundesverband für erneuerbare Energien eröffnet Forum auf der der Hannover Messe 2013

Die Hannover Messe hat am Montag ihre Pforten geöffnet und dieses Jahr beteiligt sich der Bundesverband der erneuerbaren Energien mit einem Forum zum Thema „Energiemarkt der Zukunft – Chancen und Herausforderungen“ auf der Industriemesse.

Dort werden Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Politik über den Energiemarkt und den wichtigen Ausbau der Stromnetze und Dienstleistungen sprechen. Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier, BEE-Präsident Dietmar Schütz sowie Vertreter der International Renewable Energy Agency (IRENA) und des russischen Windenergieverbandes werden am Montag reden.

Desweiteren wird in der Halle 27 das Hauptaugenmerk auf die Windindustrie gelegt. Denn obwohl im Inland ein deutliches Wachstum bei den Windanlagen festgestellt worden konnte, gelten die Märkte in China und den USA als eher instabil. In Deutschland  wurden insgesamt 998 neue Windanlagen im vergangenen Jahr installiert, was einer Leistung von 2.415 MW entspricht. Doch obwohl die Situation in Deutschland stabil scheint, gibt es auch hier Probleme. Vor allem die Offshore-Windparks wurden zuletzt kritisiert und der Verbraucherschutzverband forderte eine Verlangsamung des Ausbaus dieser.

Die Hannover Messe ist international die größte Industriemesse und findet auf dem Messegelände Hannover jedes Frühjahr statt. Leitthema dieses Jahr ist „Integrated Industry“, welches die Vernetzung aller Bereiche der Industrie in den Mittelpunkt stellt. Russland bildet dieses Jahr das Partnerland der Hannover Messe

Altmaier will Club der Energiewendestaaten gründen

Zurzeit findet in Abu Dhabi eine Vollversammlung der IRENA (International Renewable Energy Agency) statt. Die IRENA bildet eine internationale Regierungsorganisation, deren Ziel es ist, international die nachhaltige Nutzung von erneuerbaren Energien in der Welt zu fördern. Zurzeit sind neben der Europäischen Union 102 Staaten Mitglieder der IRENA. Desweiteren haben 63 weitere Länder eine Mitgliedschaft beantragt.
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