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Japanische Autobauer wollen Ladeinfrastruktur in ihrem Land ausbauen

Die japanischen Autobauer Toyota, Nissan, Mitsubishi und Honda wollen die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Japan weiter ausbauen. Um schneller voranzukommen, schlossen die Automobilhersteller ein entsprechendes Bündnis. Dank einem neu gegründeten Förderprogramm können Betreiber von Elektrotankstellen künftig mit bis zu 12.000 Euro an Zuschüssen rechnen.

© Petair - Fotolia.com
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Nicht nur Deutschland hat in Sachen Elektromobilität ehrgeizige Ziele, sondern auch andere Länder machen diesbezüglich ihre Ambitionen geltend. Ein neues Bündnis der japanischen Autobauer Toyota, Nissan, Mitsubishi und Honda etwa dürfte die Verbreitung der Elektromobilität in dem asiatischen Land massiv vorantreiben.

So beinhaltet die Zusammenarbeit der Autobauer etwa ein gemeinsames Förderprogramm, aus dem schon im kommenden Jahr Betreiber von Elektrotankstellen Zuschüsse beantragen können. Mit bis zu 12.000 Euro Unterstützung können Betreiber rechnen. Bedingung für die Unterstützung ist allerdings das Bauen der Stromtankstellen an öffentlichen Plätzen wie etwa Einkaufszentren.

Das Ziel der Autobauer ist es in Japan eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu errichten, denn nur das Vorhandensein einer entsprechenden Infrastruktur – auch außerhalb der Ballungszentren – ist letztlich ein schlagendes Verkaufsargument für Elektroautos. Elektroautos werden bislang von vielen potenziellen Käufern noch skeptisch beäugt. Neben der noch unzureichend ausgebauten Ladeinfrastruktur in vielen Ländern sind hierfür vor allem der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis und die schweren Elektrobatterien verantwortlich.

BMW enthüllt das BMW i3 Elektro-Serienmodell

Nach Jahren der Spekulationen hat BMW nun endlich sein Elektroauto BMW i3 in den Weltmetropolen New York, Peking und London enthüllt. Neuigkeiten zu den Daten des Wagens gab es allerdings wenige. Der BMW i3 ist das erste serienmäßig hergestellte Elektroauto von BMW.

Nachdem die Gerüchteküche um den BMW i3 schon seit Jahren am brodeln war, lüftete BMW gestern das große Geheimnis um den rein elektrisch betriebenen Wagen. Große Überraschungen gab es allerdings keine, gab BMW doch bereits im Vorfeld die wichtigsten Zahlen und Fakten zu dem i3 bekannt. So hat der Wagen eine Reichweite von 130 bis 160 Kilometer, was sich in der Branche durchaus sehen lassen kann. Der Motor bringt es auf 170 PS und beschleunigt das Auto von 0 auf 100 km/h in 7,2 Sekunden. Der Basispreis der BMW i3 wird sich auf rund 35.000 belaufen.

Eine Neuigkeit erfuhr man im Rahmen der offiziellen i3 Enthüllung dann aber doch: Der BMW i3 Range Extender, der die durchschnittliche Reichweite des Wagens verdoppelt, wird für rund 39.500 Euro zu haben sein. Das besondere an dem BMW i3 ist dessen komplett aus Karbon gefertigte Karosserie. Karbon ist sowohl robust als auch leicht und erlaubt es damit das Gewicht der schweren Elektro-Akkus auszugleichen, was sich in einem deutlich agileren Fahrverhalten äußert. Ab November 2013 wird der BMW auf dem Markt erhältlich sein.

Preis für Ford Focus Electric bekannt gegeben

Ford hat den Preis für den neuen Ford Focus Electric bekannt gegeben. Knapp 40.000 Euro wird der Elektrowagen kosten. Seit rund zwei Wochen wird der Wagen im Ford Werk in Sauerland produziert.

Knappe 40.000 Euro wird der neue Elektrowagen Ford Focus Electric kosten. Der Stromer reiht sich damit ein in die Reihe der umweltschonenden, aber nicht gerade günstigen Elektrowagen. Selbst das Leasing des Wagens wird kein Schnäppchen werden. Rund 555€ wird das Ganze im Monat kosten plus eine einmalige Sonderzahlung von etwa 9.500 Euro. Produziert wird der Ford Focus Electric seit knapp zwei Wochen im Ford Werk in Sauerland.

Die technischen Daten des Wagens können sich durchaus sehen lassen. So bringt es der Elektromotor des Wagens auf 145 PS. Trotz der gut 300 Kilogramm schweren Lithium-Ionen Batterie mit 23 kWh schafft der Ford Focus Electric die Beschleunigung von 0 auf 100 in 11,4 Sekunden. Die Reichweite des Stromers ist allerdings auf etwa 162 Kilometer begrenzt, danach muss die Batterie neu aufgeladen werden. Zumindest als Stadtauto ist der Ford Focus Electric aber durchaus geeignet. Auch als Dienstwagen könnte sich eine Anschaffung des Stromers lohnen. So hat die Bundesregierung erst kürzlich beschlossen Steuervergünstigungen für Elektrodienstwagen einzuführen.

Bundesregierung will Verkehrs-Emissionen drosseln

Die Bundesregierung hat eine neue Strategie zur Reduzierung der Emissionen im Verkehr vorgelegt. Bis 2050 soll der Energieverbrauch um 40 Prozent reduziert werden. Kernpunkt der Strategie ist die Einsparung von CO2-Emissionen bei Automobilen – etwa durch verstärkte Nutzung von Elektroautos. Wie die Ziele en Detail realisiert werden können, geht aus der Studie jedoch nicht hervor.

In der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) steckt sich die Regierung bis 2050 sehr ehrgeizige Ziele. So soll der Energieverbrauch im Verkehr in diesem Zeitraum um stolze 40 gesenkt werden. Bereits bis 2020 soll eine Reduzierung von 10 Prozent im Vergleich zu 2005 angestrebt werden. Autos, LKWs und Busse sind für rund 30 Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs verantwortlich und verursachen etwa 20 Prozent des Gesamtdeutschen CO2-Ausstoßes.

Die neue Strategie sieht in erster Linie vor die Abhängigkeit der Kraftfahrzeuge vom Erdöl, das als CO2-Sünder Nummer 1 gilt, zu reduzieren. Dies soll einerseits durch die Nutzung energieeffizienterer Techniken geschehen. Die Innovationen der letzten Jahre in diesem Bereich geben in diesem Zusammenhang Anlass zur Hoffnung. Aber auch alternative Kraftstoffe wie der verstärkte Einsatz von Erdgas werden benannt. In puncto Biokraftstoffe konstatiert die Bundesregierung jedoch ein Akzeptanzproblem in der deutschen Bevölkerung, das in absehbarer Zeit nur schwer zu lösen sein wird.

Dreh- und Angelpunkt der neuen Verkehrsstrategie stellen jedoch die Elektroautos dar. Diese sollen den größten Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen leisten. Am Ziel bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben, hält die Regierung fest. Wie der zunehmenden Zurückhaltung der Deutschen beim Kauf entsprechender E-Mobile entgegen gewirkt werden soll, bleibt allerdings offen. Die neue Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) lässt sich hier einsehen.

Tesla Motors schreibt erstmals schwarze Zahlen

Tesla Motors, der US-Amerikanische Hersteller von Elektroautos hat sich in den vergangenen 15 Monaten nicht nur unter Kennern der Branche einen Namen gemacht. Mit seinen innovativen und zukunftsträchtigen Elektroantrieben kann Tesla Motors Maßstäbe setzen. Aber auch das Design der Elektrowagen des Herstellers wirkt modern und frisch.

Dennoch schaffte es der in Kalifornien beheimatete Hersteller bislang nicht aus den roten Zahlen herauszukommen. Vor allem die Entwicklung des neuen Premium Models Tesla S, verschlang etliche Millionen. Doch die hohen Investitionen scheinen sich nun endlich auszuzahlen. Seit Beginn des Jahres steigen die Verkäufe des Modells in den USA kontinuierlich an. Im ersten Quartal 2013 konnte Tesla Motors damit erstmals schwarze Zahlen verbuchen. Von 563 Millionen US-Dollar blieben immerhin 15 Millionen Dollar übrig. Die Aussichten für die nächsten Monate scheinen zudem sehr gut zu sein. So steigt die Nachfrage nach dem neuen Tesla Modell weiterhin an. Tesla Motors leistet damit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag Elektroautos in den USA beliebter zu machen – und das obwohl die US-Amerikaner nicht gerade als Fans alternativer Antriebe gelten.

Noch im Sommer 2013 soll das Tesla Model S in Deutschland seine Premiere feiern. Die Chancen stehen gut, dass sich der Wagen auch hierzulande gut verkauft. In den USA hat Tesla jedenfalls bereits die Premium-Konkurrenz von BMW, Lexus, Audi und Mercedes hinter sich gelassen. Die Einstiegsversion des Tesla S wird voraussichtlich ab einem Preis von 72.000 Euro zu haben sein. Auf immerhin 370 Kilometer soll es das Akku des Elektroautos bringen. Mit der 85 kWh Version sollen sogar 480 Kilometer ohne aufladen zurückgelegt werden können.

In Rom soll die erste Formula E Europas stattfinden

Die Formula E ist das Elektrofahrzeug Pendant zur Formel 1. Das erste Rennen in Europa soll in Rom stattfinden, der Hauptstadt Italiens. Hierfür unterschrieben am Wochenende der Bürgermeister Roms Gianni Alemanno, Jean Todt als Vertreter für die FIA, Alejandro Agag CEO bei der Formula E Holding und Angelo Sticchi Damiani, Vorsitzender des italienischen Motorclubs, einen entsprechenden Vertrag.
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Elektroauto

Die Technik der Elektroautos entwickelt sich rasant weiter. Zu spüren bekommt man das nicht nur beim Aktionsradius, den sie inzwischen zu bieten haben. Das ist den Fortschritten zu verdanken, die in den letzten Jahren bei der Akkutechnik und dem Energieverbrauch der Motoren erzielt werden konnte. Dadurch kommt der Tagespendler oder Handelsvertreter, der am Tag 300 Kilometer und mehr fahren muss, inzwischen auch in den Genuss, dies mit einem Elektro Auto tun zu können. Von Vorteil ist dabei natürlich auch, dass sich die Akkus der Elektroautos binnen weniger Stunden komplett durchladen lassen. Und das an der ganz normalen Steckdose, so dass beim Nutzer keine zusätzlichen Installationen notwendig sind.

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Regenerative Energien in Kombination mit Elektromotoren

Erneuerbare Energien am eigenen Gebäude zu nutzen, ist nicht die einzige Möglichkeit, sich eine weitreichende Unabhängigkeit von der Entwicklung der Energiepreise zu verschaffen. Ein weiterer Dorn im Auge sind den meisten Menschen die Kosten, die an den Tankstellen für Benzin und Diesel verlangt werden. Und diese Preisspirale dürfte sich trotz aller von der Bundesregierung angestrebten Reglements in den nächsten Jahren immer schneller drehen.

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