Schlagwort-Archive: EEG-Novelle 2014

Leicht sinkende EEG-Umlage für 2014 prognostiziert

Wie entwickelt sich die EEG-Umlage in Zukunft? Viele Akteure der Energiewirtschaft, allen voran der Endverbraucher, stellen sich diese Frage. Grundsätzlich ist die Entwicklung maßgeblich davon abhängig, in welcher Form der aktuelle Reformentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom Bundestag verabschiedet wird. Sollte der Entwurf ohne eine Ausweitung der Industrieprivilegien geschehen, so wird die EEG-Umlage im kommenden Jahr voraussichtlich sinken. So würde die Umlage von den momentanen 6,2 Cent pro Kilowattstunde auf bestenfalls 5,8 Cent pro Kilowattstunde fallen. Abhängig ist der genaue Wert insbesondere von der Entwicklung des Preises an der Strombörse und der Entwicklung der Wind- und Solarstromproduktion im kommenden Sommer. Leicht sinkende EEG-Umlage für 2014 prognostiziert weiterlesen

Endspurt bei der EEG-Novellierung: Gabriel verteidigt sein Konzept

Das Kabinett hat den Vorschlag zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), welchen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgelegt hatte, bereits beschlossen. Nun muss das Konzept durch den Bundestag. Keine leichte Aufgabe für Gabriel, denn schon heute, in der ersten Lesung, musste der SPD-Chef sein Werk vehement verteidigen. Vor allem von Seiten der Grünen-Bundestagsfraktion kam starker Protest gegen die milliardenschweren Industrierabatte die Gabriels Novelle vorsieht. Auch von Seiten der CSU kam Kritik, Ilse Aigner, Amtskollegin von Gabriel auf bayerischer Landesebene, kritisierte dass die Ermäßigungen für die Industrie stärker einschränkt werden als von Brüssel gefordert. Endspurt bei der EEG-Novellierung: Gabriel verteidigt sein Konzept weiterlesen

Neue Studie: Eine Abschaffung der Bevorzugung des Eigenstromverbrauchs konventioneller Kraftwerke kann die EEG-Umlage stark senken

Befürworter der Energiewende werden das Ergebnis der Studie, die Energy Brainpool im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Greenpeace veröffentlicht hat, freuen. Denn im Gegensatz zur üblichen Rhetorik hat sich die Studie nicht damit beschäftigt wie stark Verbraucher den Ausbau der Energiewende mit finanzieren müssen, sondern wie wenig Betreiber konventioneller Anlagen weiterhin zur Kasse gebeten werden. So kommt die Studie letztlich zu dem Ergebnis, dass beispielsweise das Abschaffen der Bevorzugung des Eigenstromverbrauchs konventioneller Kraftwerke zu einer 12-prozentigen Senkung der EEG-Umlage führen würde. Neue Studie: Eine Abschaffung der Bevorzugung des Eigenstromverbrauchs konventioneller Kraftwerke kann die EEG-Umlage stark senken weiterlesen

EEG Novelle: Unmut bei den Lobbyisten

Der Kabinettsbeschluss zur kommenden EEG-Novelle ist gerade erst verkündet, da hagelt es bereits massiv Kritik für die Reform des Bundeswirtschaftsministers. Diesmal kommt diese Kritik allerdings nicht von Seiten der Bundesländer oder der Industrie, sondern von den Ökostromverbänden selbst. Grund ist die Vernachlässigung von Energieträgern wie Geothermie oder Biogas im neuen EEG. Im Kontext der anhaltenden Diskussion zur Versorgungssicherheit fühlen sich vor allem die Vertreter der versorgungssicheren erneuerbaren Energien wie das ungeliebte Stiefkind. Denn auch im kommenden EEG wird vor allem Solar- und Windenergie gefördert, wobei die beiden fluktuierenden Energieträger auch Einschnitte verkraften müssen. EEG Novelle: Unmut bei den Lobbyisten weiterlesen

Bund und Länder einigen sich bei der Ökostromreform

Es war ein zähes Ringen zwischen Bund und Ländern. Jeder wollte seine Punkte in der neuen EEG-Reform unterbringen. Letztlich hat sich ein Kompromiss ergeben, der für beide Seiten einvernehmlich ist. Die Überraschung darüber war recht groß, denn eigentlich hatte kaum jemand damit gerechnet, dass sich Sigmar Gabriel (SPD) von den Landesvertretern so sehr in seine Reform, welche er sich immerhin selbst zur Hauptaufgabe erkoren hat, reinreden ließe. Doch letztlich haben die Bundesländer viele ihrer Forderungen durchsetzen können. Die EEG-Novelle ist damit weitgehend entschärft worden. So wird vor allem die Windenergie weniger Einschnitte erfahren, als es ursprünglich geplant war. Bund und Länder einigen sich bei der Ökostromreform weiterlesen

Mehr Wettbewerb im neuen EEG: Gabriel will Förderung für Erneuerbare reduzieren

Paukenschlag in Berlin. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) versucht, allen Anschein nach, im Eiltempo das EEG zu reformieren. Das wichtigste Projekt der Legislaturperiode, wie Gabriel es selbst genannt hat, scheint dem Vizekanzler wirklich am Herzen zu liegen, denn ein derart temporeiches Vorgehen in der Umgestaltung der Energiewende hätten nur wenige erwartet. Am kommenden Mittwoch, bei der SPD Klausurtagung in Meseberg bei Berlin, will der Minister sein Eckpunkte-Programm den Delegierten präsentieren. Nicht nur SPD intern ist man gespannt auf die Einzelheiten des Programms. Einige Punkte sind im Vorfeld schon bekannt geworden und sorgen bereits jetzt für Aufsehen. Mehr Wettbewerb im neuen EEG: Gabriel will Förderung für Erneuerbare reduzieren weiterlesen

Wie wird das neue EEG?

Im Koalitionsvertrag ist es ein integraler Bestandteil und kaum jemand bezweifelt die Umsetzung. Es handelt sich um die Reformierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), welche für den Frühling dieses Jahres anberaumt ist. Ungleich interessanter als die Fragen nach dem „Ob“, ist die nach dem „Wie“. Von mehreren Seiten kommen Vorschläge und Jeder, ob aus Politik, Wirtschaft oder Verbänden will seine Forderungen möglichst unterbringen. So haben sich bis dato schon mehrere Interessenvertreter positioniert und ihrer Meinung Ausdruck verliehen. Jüngster Fall ist der von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Sie erachtet es als sinnvoll, die Energiewende über Kredite zu finanzieren um so die Kosten intertemporär zu verteilen. Wie wird das neue EEG? weiterlesen