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EEG-Umlage könnte bis 2015 auf 7 Cent steigen

Seit Jahren steigt der Strompreis kontinuierlich an. Verantwortlich hierfür ist unter anderem die stetig anwachsende Ökostromumlage. Laut einer Prognose der vier großen Netzbetreiber könnte die Ökostrom-Umlage auch 2015 weiter ansteigen. So könnten Verbraucher künftig 7 Cent pro Kilowattstunde zahlen müssen. Die Kosten für einen Durchschnittshaushalt würden damit auf 280 Euro ansteigen.

© Eisenhans - Fotolia.com
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Einer Prognose der vier großen Netzbetreiber zu Folge, die am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters durch mit den Zahlen vertraute Personen vorgelegt wurde, könnte die EEG-Umlage auch im Jahr 2015 drastisch ansteigen. So könnten schon 2015 7 Cent pro Kilowattstunde zu zahlen sein. Für 2014 liegt die Ökostrom-Umlage bei 6,24 Cent, was für einen Durchschnittshaushalt eine jährliche Mehrbelastung von etwa 250 Euro bedeutet. 2015 könnte diese Belastung somit auf rund 280 Euro ansteigen.

Es handelt sich bei der Prognose aber zunächst noch um vorläufige Zahlen. Veröffentlichen wollen die vier großen Netzbetreiber ihre Prognose im Laufe des Freitags. Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen sind Union und SPD allerdings bemüht Maßnahmen zu finden, die den Anstieg des Strompreises verhindern oder zumindest bremsen sollen. Unter anderem soll beispielsweise die Windkraft wesentlich geringer gefördert werden als bisher. Die Maßnahmen sollen ab 2015 greifen, sodass die EEG-Umlage in den kommenden Jahren durchaus wesentlich geringer ansteigen könnte als befürchtet.

Ökostromumlage steigt auf 6,3 Cent je Kilowattstunde

Die Ökostromumlage wird 2014 auf einen neuen Rekordwert von 6,3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Das entspricht einem Preisanstieg von etwa einem Cent. Die Erhöhung der Umlage fällt damit allerdings noch geringer aus als von vielen befürchtet. Offiziell wird die Ökostromumlage für 2014 erst am 15. Oktober bekanntgegeben, der Deutsche Presse-Agentur liegen aber bereits jetzt entsprechende Zahlen vor.

EEG - Umlage
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Dass die EEG-Umlage auch 2014 wieder deutlich steigen würde, war allen Branchenkennern klar. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Branchenkreisen erfahren hat, wird die Umlage etwa um 1 Cent auf 6,3 Cent je Kilowattstunde steigen. Auf einen Durchschnittshaushalt kommen 2014 damit rund 35 Euro mehr an Stromkosten zu. Offiziell verkündet wird die EEG-Umlage für 2014 allerdings erst am 15. Oktober von den vier Übertragungsnetzbetreibern.

Der Anstieg der Ökostromumlage von einem Cent fällt niedriger aus als von vielen Branchenkennern befürchtet. So war ein Anstieg auf bis zu 7 Cent möglich. Grund für den vergleichsweise geringen Anstieg ist der etwas geringere Ausbau von Wind- und Solaranlagen. Dass die Umlage dennoch weiter gestiegen ist, hängt nicht nur mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien, sondern vielmehr auch mit dem sinkenden Börsenstrompreis zusammen. Ist der Börsenstrompreis niedrig, wird die Differenz zu den festgelegten Einspeisevergütungen von Ökostrom automatisch höher – die EEG-Umlage steigt. Umgekehrt kritisieren Verbraucherschätzer immer wieder, dass die Energieversorger die gesunkenen Kosten beim Stromeinkauf nur ungenügend an die Verbraucher weitergeben.