Der kaum beachtete Gigant: Die Wasserkraft

Bereits vor mehreren hundert Jahren machte sich die Menschheit die Wasserkraft zu Nutze. Insbesondere zu Zeiten der industriellen Revolution dienten Wasserräder als Antriebsquelle für verschiedene Produktionsprozesse und leisteten damit einen erheblichen Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung. Heute wird die Wasserkraft nur noch selten erwähnt. Insbesondere im Kontext der deutschen Energiewende entsteht schnell der Eindruck, die Wasserkraft spiele überhaupt keine Rolle. Windkraft, Solarenergie und teilweise Bioenergie bestimmen die Diskussionen. Doch warum eigentlich? Könnte die Wasserkraft nicht einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten? Der kaum beachtete Gigant: Die Wasserkraft weiterlesen

Post-Diesel: Wann kommt die E-Mobilität in Schwung?

Bei den meisten Automobilkonzernen ist die Elektromobilität bereits fester Bestandteil des Portfolios. So versucht BMW mit den I-Modellen schon seit einiger Zeit den E-Mobilitätsmarkt in Deutschland für sich zu gewinnen. Sogar Luxushersteller wie Porsche drängen nun auf den neuen Markt. Mit der „Mission E“ Serie will der Premiumhersteller vor allem dem amerikanischen Konkurrenten Tesla Konkurrenz machen. Alle verbindet eine Hoffnung und zwar, dass der neue Markt alsbald in Schwung kommt. Bisher sieht es allerdings eher dürftig aus. Das Ziel der Bundesregierung bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu haben ist bereits Utopie. Viele Deutsche setzen weiter auf Diesel oder Benziner. Doch gerade Dieselfahrzeuge kommen immer häufiger in Kritik. Zuletzt forderte das Umweltbundesamt eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik, denn Dieselfahrzeuge tragen erheblich dazu bei, dass Deutschlands Städte nach wie vor zu hohe Stickoxidwerte aufweisen. Post-Diesel: Wann kommt die E-Mobilität in Schwung? weiterlesen

UN-Klimaabkommen: Wendepunkt im Kampf gegen die Erderwärmung?

Eines ist sicher, der 21. Weltklimagipfel, der vom 30. November bis 12. Dezember in Paris stattfand, ist weit erfolgreicher verlaufen als viele seiner Vorgänger-Veranstaltungen. Sowohl Politiker als auch Umweltverbände und andere Institutionen sehen in dem Abkommen des COP21 einen Durchbruch in der internationalen Klimapolitik. Frankreichs Präsident Francois Hollande sprach beispielsweise von der schönsten und friedlichsten Revolution, die je von Paris ausgegangen ist. Doch was steht wirklich im sogenannten „Paris-Abkommen“? Und wie verbindlich sind die darin enthaltenen Klimaschutzziele für die 196 Unterzeichnerstaaten? UN-Klimaabkommen: Wendepunkt im Kampf gegen die Erderwärmung? weiterlesen

Zuschuss für Afrikas Energiewende

Für viele Entwicklungsländer ist die Energiewende allein kaum zu schaffen. Gerade die afrikanischen Staaten haben aktuell noch viel essentiellere Probleme als den Klimawandel. Nichtdestotrotz wären es eben diese Länder, die wahrscheinlich am meisten von den Folgen der Erderwärmung in Form von Dürren, Überschwemmungen und Extremwetterereignissen betroffen wären. Schon seit geraumer Zeit gibt es daher Forderungen dahingehend, dass die Industriestaaten die Energiewende in Afrika unterstützen sollten. Schon beim G7-Gipfel in Elmau hatte eine entsprechende afrikanische Initiative darauf aufmerksam gemacht. Nun hat eine Reihe von Industrienationen am Rande des Weltklimagipfels in Paris insgesamt 10 Milliarden US-Dollar für die Förderung erneuerbarer Energien in Afrika zugesagt, darunter auch Deutschland. Zuschuss für Afrikas Energiewende weiterlesen

Mit Solarstrom Geld verdienen

Deutschland ist nicht nur das Land der Dichter und Denker, es ist auch das Land der Sparer geworden. In Zeiten, in denen Energiepreise in die Höhe schießen und der angestrebte Wechsel weg von herkömmlichen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energieträgern den Verbraucher derzeit noch viel Geld kosten kann, sind Spar-Modelle gefragt wie nie. Eine gute Möglichkeit für Hausbesitzer ist es, auf Solarstrom zu setzen. Hierbei lässt sich nicht nur an den eigenen Energiekosten sparen, ganz nebenbei können sogar 500 Euro und mehr eingenommen werden und das jedes Jahr.

Was es dazu braucht es eine Solarstromanlage. Die wird einfach auf das Hausdach montiert und mit der hauseigenen Stromversorgung verbunden. Dadurch können Hausbesitzer komplett auf die Versorgung aus öffentlichen Netzen verzichten und sich ihren Strom ganz einfach selbst produzieren. Voraussetzung ist die richtige Auswahl der Anlage von Unternehmen wie SolarWorld und deren fachgerechte Montage. Die Anlage muss natürlich in Richtung Sonne ausgerichtet sein, sie muss die richtige Größe haben und natürlich auch im Hausinneren über ein entsprechendes Speichermedium verfügen. Schließlich möchten Hausbesitzer auch in der Nacht oder an trüben Tagen nicht auf Strom verzichten. Deswegen muss der 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung stehen. Doch die eigene Energieversorgung unabhängig von öffentlichen Netzen und damit auch vollkommen kostenfrei ist nicht der einzige Vorteil dieser Solarstromanlagen.

Staatliche Förderung weiter möglich

Schon der Einbau kann Vorteile mit sich bringen. Noch immer spendiert der Staat eine festgelegte Pauschale als Förderung zur Gewinnung erneuerbarer Energien. Diese Pauschale kann jährlich schwanken. Sie betrug in den vergangenen Jahren zugegebenermaßen auch mehr, als dies heute der Fall ist. Ganz einfach deshalb, weil die bereitgestellten Finanzmittel hier inzwischen, aufgrund der großen Nachfrage, geschrumpft sind. Trotzdem ist das Geld vom Staat immer noch besser, als alles selbst zu bezahlen und ein zusätzlicher Anreiz, umzusteigen auf diese neue Form der Energiegewinnung.

Energie für die Nachbarn

Neben all den genannten finanziellen Vorteilen gibt es noch einen Letzten und Entscheidenden. Jede Anlage produziert durchschnittlich weit mehr Energie, als diese für das eigene Haus notwendig wäre. Die zu viel gewonnene Energie wird aber nicht etwa verschwendet, auch sie wird genutzt und kann so dazu dienen, eingespeist in das öffentliche Netz auch andere Häuser mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Das geschieht natürlich für den Hausbesitzer mit der Solaranlage auf dem Dach nicht kostenlos. Er bekommt die so genannte Einspeisevergütung zugeteilt. Er erhält also, ebenso wie der öffentliche Energieversorger Geld dafür, dass er seine produzierte Energie zur Verfügung stellt. Das können pro Jahr locker bis zu 500 Euro und mehr sein, je nach Größe der installierten Anlage und den dadurch vorhandenen Kapazitäten.

Sonnige Aussichten für Solarstromanlagenbesitzer

Bei so vielen Vorteilen stellt sich die Frage, gibt es auch Nachteile einer solchen Anlage? Und was passiert eigentlich, wenn viele Tage dunkel sind, reicht die Energie wirklich aus oder stehe ich am Ende womöglich ohne Strom da? Diese Sorgen sind ungerechtfertigt, denn der Energiespeicher ist ständig gut gefüllt und durchaus in der Lage, auch trübe Tage zu überstehen, ohne das irgendein Nachteil für den Verbraucher entsteht. Der ist also ohne Probleme in der Lage, sich selbst das ganze Jahr hindurch zu versorgen und das im Gegensatz zu Windenergie oder Wasserkraft vollkommen autark und nicht abhängig von einem anderen Lieferanten. Kein Wunder also, dass sich in den letzten Jahren sehr viele Deutsche dazu entschieden haben, diese neue Form der Energiegewinnung zu nutzen und sich eine solche Anlage auf das Dach installieren zu lassen. Denn in diesem Fall ist die Kosten-Nutzen-Rechnung ja wirklich sehr einfach. Schon nach 10-15 Jahren haben sich die Ausgaben rentiert und das sind doch durchaus sonnige Aussichten.

Ambitionierte Grüne: Erneuerbarer Strom bis 2030 zu 100 Prozent?

Klima- und Umweltschutz sind die Leitthemen der Grünen, auch wenn in letzter Zeit viele andere auf dem Gebiet mitmischen. Beim vergangenen Bundesparteitag der Grünen wurde das Kernthema nun wieder stärker in den Vordergrund gerückt und direkt mit sehr ambitionierten Zielen untermauert.  Bis 2030 soll die deutsche Stromversorgung zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt werden, so die Zielstellung der Partei. Doch ist dieses Ziel tatsächlich erreichbar oder lediglich Utopie? Ambitionierte Grüne: Erneuerbarer Strom bis 2030 zu 100 Prozent? weiterlesen

E-Mobilität: Kommt die E-Auto Prämie?

Die E-Mobilität kommt nicht so recht in Schwung. Mit dem Elektromobilitätsgesetz hat es die Bundesregierung zwar gut gemeint, doch so wirklich Anwendung findet das Dokument bislang kaum. Dabei könnten die Kommunen auf Grundlage des Gesetzes aktiv zur Förderung von E-Fahrzeugen beitragen und beispielsweise Sonderparkzonen, reduzierte Parkgebühren oder besondere Verkehrsbereiche, die nur für E-Autos zugänglich sind, schaffen. Doch es tut sich wenig, weshalb nun neue Ideen zur Förderung die Runde machen. Laut Informationen des SPIEGEL plant die Bundesregierung die Einführung einer Prämie für Elektroautos. E-Mobilität: Kommt die E-Auto Prämie? weiterlesen

Umdenken in Russlands Energiepolitik?

Glaubt man Hans-Josef Fell, dem Präsident der Energy Watch Group, so findet gerade ein Umdenken in der russischen Energiewirtschaft statt. Fells Vermutung fußt auf der REENCON-2015, einer Energie-Konferenz die vom 27. – 28. Oktober in Moskau stattfand. Dort hätten sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und sogar der russischen Regierung zu einer Förderung der erneuerbaren Energiewirtschaft bekannt. Doch wie glaubwürdig sind derartige Bekenntnisse in einem Staat, der über derart enorme Vorkommnisse an Erdöl und Erdgas verfügt? Umdenken in Russlands Energiepolitik? weiterlesen

BP Technology Outlook 2015: Wenn ein Ölkonzern seine Geschäftsgrundlage prognostiziert

Schon zu Beginn der 1970er prognostizierte, der im Auftrag des Club of Rome erstellte, Report „Grenzen des Wachstums“ das Ende des Zeitalters der fossilen Rohstoffe. Mit dem Computermodell World3 errechneten die Forscher um den US-Amerikaner Dennis Meadows, dass die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde bei gleichbleibenden Tendenzen innerhalb der nächsten hundert Jahre erreicht wären. Wesentlicher Bestandteil der Prognose war auch der Faktor Rohstoffverbrauch. Das Ende des Ölzeitalters stand laut dem Club of Rome kurz bevor. Schon damals wurden die Ergebnisse und die Methodik des Berichts vielfach kritisiert. Möglicherweise zurecht? Der neueste Technology Outlook von British Petrol (BP) weist nun darauf hin, dass auch 2050 noch mehr als ausreichend Öl zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stehen wird. BP Technology Outlook 2015: Wenn ein Ölkonzern seine Geschäftsgrundlage prognostiziert weiterlesen

Netzgebühren steigen durch Ausbau der Übertragungsnetze

Für Kenner der Branche ist es wenig überraschend. Die Netzentgelte werden ab dem kommenden Jahr flächendeckend angehoben. Grund ist der Ausbau der Übertragungsnetze im Zuge der Energiewende.  Insbesondere die lange Diskussion um den Verlauf der Nord-Südtrassen und die daraus resultierenden Verzögerungen haben für erhebliche Mehrkosten gesorgt. Nicht zuletzt werden auch die Kosten, die aus der umfassenden Anpassung von Plänen und Programmen von Oberleitungskabeln zu Untergrundkabeln resultieren, auf die Endverbraucher umgelegt. Netzgebühren steigen durch Ausbau der Übertragungsnetze weiterlesen

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