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Smartphone-Verkauf 2018 | Entwicklungen in der EMEA-Region

Europäische Smartphone-Umsätze zeigen interessante Entwicklung

Der internationale Smartphone-Markt erlebte im vergangenen Jahr einen Rückgang. Wurden im Jahr 2017 noch rund 378 Millionen Geräte verkauft, sind es im Jahr 2018 „nur“ noch 355 Millionen Smartphones, die über die Ladentheke gingen. Ein Blick auf den europäischen Smartphone-Markt zeigt, dass die Verkäufe entgegen dem internationalen Vorbild hier gestiegen sind.

Das Smartphone ist aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Da ist es verwunderlich, dass die Verkaufszahlen sinken. Bildquelle: TeroVesalainen / pixabay.com

 

2018 war kein glänzendes Jahr für den Smartphone-Markt, vor allem, wenn man sich Samsung und Apple anschaut. Der Markenprimus Samsung hat es zwar geschafft, seine Spitzenposition zu halten, trotzdem sanken die Umsätze im vergangenen Jahr. Zudem rückt der chinesische Konkurrent Huawei immer näher, Apple muss sich bereits hinter Huawei einreihen. Noch auf Platz Vier in der Rangfolge ist der chinesische Hersteller Xiaomi, dies könnte sich im Jahr 2019 ändern.

Chinesische Anbieter sind auf dem Vormarsch

Huawei ist bereits seit langem auf dem europäischen Markt bekannt und erfreut sich von Jahr zu Jahr zunehmender Beliebtheit. In der Region EMEA, die den Nahen Osten, Afrika und Europa umfasst, legt der chinesische Hersteller um 55 Prozent zu. Der ebenfalls chinesische Hersteller Xiaomi kann sogar ein Plus von ganzen 131,6 Prozent verbuchen.

Den Anstieg verdanken die Hersteller aus dem asiatischen Raum vor allem dem Markt in Europa. Sowohl im Nahen Osten als auch in Afrika gehen die Umsätze auf dem Smartphone-Markt zurück. Das Umsatzplus in Europa macht 25 Prozent aus, in US-Dollar ausgedrückt sind das 19 Milliarden. Überraschenderweise ist dieser Zuwachs nicht auf das in den Medien und sozialen Netzwerken omnipräsente iPhone von Apple zurückzuführen. Der Gewinner ist auch hier wieder Huawei, denn der Anstieg ist vor allem auf den Erfolg der P20-Modellreihe zurückzuführen, die im Frühjahr 2018 gelauncht wurde. In sechs der 23 europäischen Märkte, die vom IDC beobachtet werden, konnte Huawei sogar Markenprimus Samsung übertreffen was die Smartphone-Verkäufe angeht.

Smartphone-Verkäufe im dritten Quartal 2018

Ein Blick auf das dritte Quartal der Smartphone-Verkäufe zeigt, dass Huawei langsam aber sicher an den Markenprimus Samsung heranreicht. Trotz Rückgänge ist Samsung mit 73,4 Millionen verkauften Geräten auf Platz Eins. Im Vorjahreszeitraum waren es gut elf Millionen Geräte mehr. Huawei folgt auf Platz Zwei mit 52,2 Millionen Geräten, was eine Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist. Der Marktanteil des chinesischen Herstellers stieg damit von 10,4 Prozent auf 14,5 Prozent an. Dabei macht die Huawei-Tochterfirma Honor um die 1/3 des Umsatzes aus. Apple verkauft statt der 46,7 Millionen Geräte im Vorjahreszeitraum im dritten Quartal 2018 45,7 Millionen Smartphones. Auf dem vierten Platz folgt Xiaomi mit 33,2 Millionen verkauften Geräten.

Experten rechnen damit, dass Huawei Samsung auf lange Sicht überholen wird. Man darf also gespannt sein, was Samsung sich einfallen lässt, um dies zu verhindern. Mit Sicherheit werden die zukünftigen Entwicklungen auf dem Smartphone-Markt auch von dem neuen Mobilfunkstandard 5G beeinflusst. Zudem gehen Experten davon aus, dass die Smartphone-Verkäufe im Jahr 2019 wieder ansteigen werden.

Neues Smartphone – Neuer Tarif

Für den Kauf eines neuen Smartphones gibt es viele Gründe, egal warum man sich ein neues Gerät zulegt, es ist immer eine tolle Option, sich auch einen neuen Tarif zuzulegen. Die erste Frage sollte dabei sein, ob man einen Vertrag oder einen Prepaid-Tarif möchte. Ein Vertrag bietet häufig den Vorteil, dass das gewünschte Smartphone direkt enthalten ist.

Bildquelle: TeroVesalainen / pixabay.com

5G – Der Mobilfunkstandard der Zukunft wird schnell

Schneller, weiter, besser – aber vor allem schneller, das ist wohl das Motto der Entwickler des neuen Mobilfunkstandards 5G. Sein Vorgänger, 4G, ist noch nicht vollständig auf dem Markt angekommen, da wird schon über noch schnellere Möglichkeiten nachgedacht. Im Jahr 2020 soll der neue Standard auf den Markt kommen. Bis dahin ist laut Netzbetreibern und Bundesnetzagentur noch viel zu tun.

Der Ausbau des neuen Standards für das Mobilfunknetz ist schon in Planung. Bildquelle: MichaelGaida / Pixabay.com

 

Aktuell befindet sich die fünfte und neueste Generation des Mobilfunks noch in der Entwicklung und trotzdem sorgt sie jetzt schon für viel Wirbel und Spekulation. An einigen Orten, unter anderem in der Hauptstadt Berlin, wird der neue Standard bereits getestet. Allem Anschein nach ist das ein erstes Zeichen dafür, dass der neue Mobilfunkstandard bevorzugt in großen Städten ausgebaut wird. Ländliche Gegenden werden, wie schon so oft, wohl vernachlässigt werden.

Was kann der neue Mobilfunkstandard?

Der neue 5G-Standard ist vor allem schnell. Die Übertragungsgeschwindigkeit soll bei der zehnfachen Geschwindigkeit des jetzigen LTE-Standards liegen. Bis zu 10.00 Mbit/s pro Sekunde sollen in Zukunft per 5G-Standard übertragen werden und das bei einer sehr niedrigen Latenzzeit mit einem Ping von unter einer Millisekunde. Außerdem soll nebenbei noch Strom gespart werden, laut Experten liegt die Einsparung an Strom sogar bei ganzen 90 Prozent je Mobildienst.

Aber nicht nur das Mobilfunknetz soll mit dem neuen Standard verbessert werden, auch die Konnektivität von Maschinen und Geräten soll optimiert werden. Somit würden in erster Linie nicht Privatpersonen, sondern vor allem Industrie und Wirtschaft, von der technischen Neuerung profitieren. Der 5G-Standard soll laut Experten sogar für das Entstehen neuer Industrien sorgen und auch neue Dienstleistungen hervorbringen.

Eine wichtige Rolle spielt der Mobilfunkstandard auch in der stetig voranschreitenden Digitalisierung. Mögliche Anwendungsfelder der Technik in diversen Bereichen des Alltags sind zum Beispiel:

·         Virtual Reality

·         Augmented Reality

·         Smart Home

·         Autonomes Fahren

Unklar ist bisher allerdings, wie Handyverträge mit dem neuen Mobilfunkstandard aussehen könnten.

Ausbau des Mobilfunkstandards 5G

Obwohl der neue Standard für den Mobilfunk erst im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll, beginnt die Bundesnetzagentur jetzt schon mit den Vorbereitungen für die Versteigerung der Frequenzen. Diese soll bereits im Frühjahr des nächsten Jahres stattfinden. Grund für die frühe Versteigerung ist, dass man deutschen Netzbetreibern genügend Zeit für die Planung und den Ausbau des neuen Standards geben möchte. Der Ausbau wird wohl extrem kostspielig sein, weswegen ländliche Gegenden voraussichtlich erstmal außer Acht gelassen werden und weiter auf 4G zurückgreifen müssen. Ganze 300 bis 500 Milliarden würde der flächendeckende Ausbau des Netzes in Europa kosten. Zumindest wenn man der Aussage des Telekom-Chefs Timotheus Höttges Glauben schenkt.

Zunächst sollte die Vernachlässigung der ländlichen Gegend kein Problem darstellen, denn es wird nicht erwartet, dass 5G sofort die Marktführung übernimmt. Das liegt unter anderem daran, dass erst einmal Endgeräte entwickelt werden müssen, die dem neuen Standard entsprechen. Zudem spielen technische Voraussetzungen wie neue Frequenzbänder und ein dichteres Mobilfunknetz eine ausschlaggebende Rolle für den Erfolg von 5G. Somit wird 4G auch in städtischen Gegenden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Es gibt demnach keinen Grund, bereits jetzt einen passenden Vertrag für den 5G-Mobilfunkstandard zu suchen. Besser ist es, einen optimalen Mobilfunkvertrag für den jetzigen 4G-Standard zu finden, dabei kann die Beratung durch einen Experten hilfreich sein.

Auch das Bundesverkehrsministerium ist vor dem neuen 95G-Standard nicht sicher und plant, bis zum Jahr 2025 die Hauptverkehrswege in Deutschland mit 5G zu versorgen. Dasselbe Ziel gilt deutschlandweit für mindestens 20 große Städte.

Bildquelle: MichaelGaida / Pixabay.com

Wie erhöhe ich meine DSL-Geschwindigkeit?

Immer mehr Anbieter locken mit Höchstgeschwindigkeiten, die dem Verbraucher noch mehr Surf-Spaß im Internet garantieren sollen. Und tatsächlich sind viele bereit, immens hohe Preise für schnelles DSL zu zahlen. Leider hält die Geschwindigkeit meist nicht, was der Anbieter verspricht. Deswegen finden sich in den meisten Tarifen auch die kleinen Worte „bis zu“. Damit ziehen sich DSL-Anbieter aus der Affäre, denn sie versprechen ja nur eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabyte pro Sekunde. Der Nutzer bekommt also gerne auch mal weniger als 100 Megabyte pro Sekunde.

Auch die Anzahl der an das WLAN gekoppelten Geräte spielt eine Rolle für die DSL-Geschwindigkeit. Bildquelle: fancycrave1 / pixabay.com

Faktoren, die Einfluss auf die DSL-Geschwindigkeit haben

Die DSL-Geschwindigkeit ist nicht einzig vom Internet-Provider abhängig. Es gibt verschiedene Faktoren, welche die Geschwindigkeit beeinflussen können. Darunter zum Beispiel:

  • Die Länge und die Qualität der DSL-Kabel
  • Die Entfernung der Wohnung zum Verteilerkasten des Netzbetreibers
  • Die Zahl der Nutzer, die an einem Verteilerkasten angeschlossen sind

Entscheidend ist aber vor allem der eigene Wohnort. Die verfügbare DSL-Geschwindigkeit variiert nämlich von Region zu Region. Vor allem in ländlichen Gegenden ist der Netzausbau meist nicht so weit fortgeschritten wie in Städten, weswegen dort weniger oft eine schnelle DSL-Verbindung zur Verfügung steht. Wer sich nicht sicher ist, ob er aktuell die bestmöglichste Geschwindigkeit erhält, sollte sich direkt bei seinem Anbieter erkundigen. Oft wird die DSL-Geschwindigkeit verbessert, ohne dass man als Nutzer automatisch davon profitiert. Abhängig vom Anbieter kann man dann kostenlos oder kostenpflichtig auf ein schnelleres DSL umsteigen, soweit dieses vorhanden ist.

WLAN-Router richtig platzieren

Den Router richtig zu platzieren, klingt erstmal einfach, man kann allerdings mehr falsch machen, als man denkt. Das WLAN-Netz ist ein Funknetz, wird die Übertragung gestört, kann Geschwindigkeit verloren gehen. Die einfachste Lösung ist, das LAN-Kabel zu verwenden und auf kabelloses Internet zu verzichten. Wer das nicht möchte, sollte sich an folgende Tipps halten:

  • Der Router sollte im Raum in einer zentralen Position und leicht erhöht stehen.
  • Es sollten keine weiteren technischen Geräte im Weg des Routers stehen. Deren elektromagnetische Strahlung kann den Empfang des Routers stören.
  • Das WLAN-Netz wird vor allem durch Stahl und wasserführende Bauteile wie Wasserrohre gestört.
  • Soll das WLAN-Signal über mehrere Etagen übertragen werden, macht es Sinn, die Antenne des Routers waagrecht zu stellen.
  • Da das WLAN-Netz ein Funknetz ist, wird es über verschiedene Kanäle verbreitet. Die Werkseinstellungen des Routers stehen meist auf einem vielgenutzten Kanal, was zu Überlastungen führen kann. Aus diesem Grund kann die Geschwindigkeit durchaus verbessert werden, wenn der Kanal gewechselt wird.
  • Wenn die gekoppelten Geräte weit entfernt vom Router stehen, kann auch ein WLAN Repeater helfen, um die DSL-Geschwindigkeit zu verbessern.

Tarifwechsel für schnelleres DSL

Wenn keine Tipps und Tricks mehr helfen, bleibt nur noch ein Tarif- oder Anbieterwechsel, um Zugriff auf eine schnellere DSL-Leitung zu bekommen. Die Geschwindigkeit kann von Provider zu Provider variieren, weswegen es sinnvoll ist, die Anbieter und Tarife regelmäßig zu vergleichen. Am besten lässt man sich hierbei von einem Berater helfen, dieser kennt die Tricks der Anbieter und weiß worauf beim Tarifabschluss zu achten ist. Außerdem kann der Berater auch Tipps zum konkreten Wechsel, zum Beispiel der Kündigung des alten Tarifs, geben. Auf diese Art kann häufig nicht nur der Wunsch nach einer höheren DSL-Geschwindigkeit erfüllt werden, sondern auch noch bares Geld gespart werden.

Bildquelle: fancycrave1 / pixabay.com