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Dauerthema Strompreiserhöhungen – Wie sich Verbraucher dagegen wehren können

Strompreise steigen, Kosten der Versorger fallen – Was Verbraucher tun können

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist Deutschland schon in der Vorrunde sang- und klanglos ausgeschieden. Und dabei sehnten sich die deutschen Fußballfans so sehr nach dem zweiten Weltmeistertitel in Folge. Die deutschen Stromkunden sehnten sich in Bezug auf ihre Strompreise keineswegs nach einem Titel. Und doch ist er gelungen. So ungerecht kann die Welt sein. Deutschland darf sich ab sofort Strompreis-Europameister nennen. In keinem europäischen Land müssen Verbraucher mehr für Strom berappen als in Deutschland. Strom als Luxusgut? Wir beleuchten die Strompreisentwicklung in Deutschland und sagen, was Verbraucher tun können.

Der Kaiser warf im 17. Jahrhundert Münzen aus dem Fenster des Würzburger Rathauses für die Armen im Volk. Daher stammt das Sprichwort „Er wirft das Geld zum Fenster hinaus“. Heute wirft das Volk viel Geld zur „Steckdose“ hinaus. Bildquelle: JoaoCachapa – 1104123836 / Shutterstock.com

Aktuell liegt der Strompreis in Deutschland im Schnitt bei 29,42 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde. Eurostat, die Statistikbehörde der Europäischen Union, kommt sogar auf einen Durchschnittspreis von 33,62 Cent. 1998 lag der durchschnittliche Strompreis noch bei 17,11 Cent. Somit ist der Strompreis in den letzten zwanzig Jahren um knapp 100 Prozent gestiegen. Ein 3-Personen-Haushalt verbraucht laut dem Stromspiegel 2017 im Schnitt etwa 3.600 kWh jährlich. Somit wird das Haushaltsbudget allein durch Strom mit 85,80 Euro im Monat belastet. 1998 waren es noch 49,90 Euro.

Statistik: Verbraucher müssen monatlich immer mehr für Strom bezahlen

Die Komponenten, aus denen sich der Strompreis zusammensetzt
Mehrere Komponenten bestimmen, welchen Strompreis Sie als Kunde bei Ihrem Lieferanten letztendlich bezahlen. Einige davon sind für Verbraucher schwer nachvollziehbar. Das ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb seit 1998 nahezu gleich geblieben sind:

Erzeugung, Transport und Vertrieb seit 1998 nahezu gleich geblieben sind:
1998 2017
Stromkosten für Erzeugung, Transport, Vertrieb
13,04 Cent
13,11 Cent
Strompreis gesamt 17,11 Cent 29,16 Cent
Anteil Steuern, Abgaben und Umlagen
24%
54%

Der Anteil der Steuern, Abgaben und Umlagen hat sich also in zwanzig Jahren mehr als verdoppelt. Er beinhaltet folgende Werte:
• Steuern: 22,9 % (diese beinhalten die Mehrwertsteuer von 16 % und die Stromsteuer von 6,9 %
• Konzessionsabgabe: 5,4 %
• Umlage nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG-Umlage): 23 %
• Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz KWKG: 1,5 %
• Umlage nach § 19 der Strom-Netzentgeltverordnung: 1,3 %
• Offshore-Haftungsumlage: 0,1 %
• Umlage für abschaltbare Lasten: 0,02 %
Der obige Kostenanteil macht 54,22 Prozent des Gesamtstrompreises aus. Der Anteil für Erzeugung, Transport und Vertrieb beläuft sich aktuell auf 21,5 Prozent. Die restlichen 24,28 Prozent machen das Nettonetzentgelt (23,18%) und Entgelte für die Kosten der technisch notwendigen Mess- und Steuereinrichtungen (1,1%) aus.
Steuern und staatlich festgelegte Umlagen könnten somit rein theoretisch als die Preistreiber beim Strompreis identifiziert werden. Ganz so einfach ist es aber nicht. Ausufernde Subventionen für immer mehr Unternehmen und Mitnahmeeffekte der Stromversorger sind ebenso dafür verantwortlich.
Gründe für die Strompreiserhöhungen
Privaten Haushalten drohen immer von drei Seiten Strompreiserhöhungen. Immer wenn der Staat per Gesetz wieder eine neue Umlage beschließt, wird diese von den Versorgern an die Verbraucher weitergegeben. Ob dies zu Hundert Prozent der Fall ist oder ob die Versorger gleich noch ein, zwei Zehntelprozentpunkte drauflegen, ist aufgrund der zahlreichen Komponenten, aus denen sich der Strompreis zusammensetzt, kaum noch nachvollziehbar.
Die zweite Quelle für höhere Preise beim Strom sind die Netzbetreiber. Das sind Dienstleistungsunternehmen, die die Infrastruktur der überregionalen Stromnetze zur elektrischen Energieübertragung operativ betreiben. Sie stellen ihre Dienstleistungen den Stromhändlern und Stromlieferanten in Rechnung. Das Netzentgelt ist ebenfalls Teil des Strompreises und macht derzeit gut 23 Prozent aus. Hier lauern in Zukunft permanent Strompreiserhöhungen aufgrund teurer Stabilitätsmaßnahmen. Damit sind Eingriffe in die Netzregulierung gemeint, die aufgrund mangelnder Infrastruktur nötig sind, wenn beispielsweise Windkraftanlagen kostenpflichtig abgeschaltet werden müssen, weil die Stromleitungen deren Strom in Hochlast-Phasen nicht mehr transportieren können. Experten schätzen, dass sich solche Kosten derzeit auf rund eine Milliarde Euro im Jahr belaufen und erwarten weitere Steigerungen. Insgesamt gibt es in Deutschland vier Netzbetreiber:
• Tennet TSO
• 50Hertz Transmission
• Amprion
• TransnetBW
Die dritte Quelle für höhere Strompreise bilden die Stromhändler und Stromlieferanten selbst. Hier werden Preisänderungen an der Leipziger Strombörse und bei den Rohstoffpreisen an die Endkunden weitergegeben. Der aktuelle Börsenpreis für den EEX-Baseload (durchschnittlicher Preis für Grundlaststrom) überstieg im 2. Quartal 2018 den Vorjahreswert bereits um 34 Prozent.
Was Verbraucher tun können
Verbraucher glauben oft, dass sie der Strompreispolitik ihres Anbieters hilflos ausgeliefert sind. Das ist aber ein Irrtum. Sie selbst können die Strompreisbremse auf zweierlei Weise ziehen:
• Strom sparen
• Anbieterwechsel
Mit intelligenter Technik und einem bewussten Umgang mit Strom bieten sich jedem Verbraucher schon einige Einsparpotenziale. Wo im Haushalt große Sparmöglichkeiten beim Stromverbrauch stecken, darüber haben wir bereits hier berichtet.

Das Einsparpotenzial bei einem Anbieterwechsel ist sogar noch höher. Die Finanzexperten der Stiftung Warentest haben errechnet, dass die Stromrechnung um bis zu 30 Prozent günstiger ausfallen könnte, würden sich Verbraucher nach einem Tarifvergleich für einen günstigeren Anbieter entscheiden. Den kommunalen Energieversorgern, insbesondere den Stadtwerken, mangelt es laut einer Studie an innovativen neuen Geschäftsmodellen. Offenbar kann dies nur durch geringere Kundenzahlen geändert werden. Kleinere private Anbieter sind da wesentlich einfallsreicher und haben sich schon besser an den Wandel innerhalb der Energiewirtschaft angepasst.

In den Großstädten ist das Einsparpotenzial durch einen Anbieterwechsel laut Stiftung Warentest am größten. Zum Vergleich hier die Top-Werte für einen 4-Personen Haushalt:

• Berlin: jährliche Einsparung 420 Euro
• Hannover: jährliche Einsparung 380 Euro
• Bremen: jährliche Einsparung 340 Euro

Um vor Lockangeboten gefeit zu sein, sollten Sie darauf achten, dass der neue Tarif eine mindestens 12-monatige Preisgarantie beinhaltet. Ein Anbieterwechsel kann problemlos  erledigt werden. Der Wechselservice beinhaltet alle Formalitäten, sodass Sie sich um Kündigung und Anmeldung beim neuen Stromanbieter nicht zu kümmern brauchen.

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Energie auf privater und gewerblicher Ebene sparen

Energie auf privater und gewerblicher Ebene sparen

Energie sparen ist wichtig, denn es schont die begrenzt verfügbaren Ressourcen und führt letztlich auch zu einem deutlichen Plus im Geldbeutel. Dabei kann zwischen dem Energie sparen auf privater und gewerblicher respektive unternehmerischer Ebene unterschieden werden. Die Ansätze ähneln sich, verlangen aber je nach Ausgangssituation eine unterschiedliche Herangehensweise.


Energie ist eine wertvolle Ressource mit der man nicht verschwenderischer als notwendig umgehen sollte. Bildquelle: lovelyday12 – 791446825 / Shutterstock.com

Privatleute können schon mit einfachen Mitteln Energie sparen

Energie sparen viele Leute schon von Natur aus – zumindest versuchen sie es. Es ist mittlerweile vielfach ins Bewusstsein vorgedrungen, dass sich die Verschwendung von Energie nachteilig im Geldbeutel bemerkbar macht. Doch wie kann man eigentlich ohne viel Aufwand jede Menge kosten sparen? Die wohl wichtigsten Quellen mit dem größten Einsparungspotenzial sind die folgenden:

  1. Licht
  2. Stand-by
  3. Heizen

Beim Licht können Energiesparlampen, die in der Anschaffung etwas teurer sind, langfristig für ein gutes Einsparungsergebnis sorgen. Sie verbrauchen nur knapp ein Fünftel derjenigen Energie, die normale Lampen für sich beanspruchen. Obendrein sollen sie laut den Versprechungen der Hersteller bis zu 15 Mal länger halten und dadurch den höheren Kaufpreis rechtfertigen. Verbraucher monieren im Gegenzug das vorzeitige Ausfallen des Leuchtmittels, doch vieles hängt hier auch von der konkreten Lampenmarke ab. Beim Stand-by hingegen sollte so oft wie möglich auf die Nutzung dieser Funktion verzichtet werden. Geräte, die kurzfristig nicht verwendet werden, können mittlerweile mit vertretbaren Zeiten wieder neu gestartet werden. Das Heizen stellt mitunter den größten Kostenpunkt dar, wobei es initial schon darauf ankommt, wie die Heizkörper überhaupt in den Räumen positioniert werden. Warme Luft soll sich nach Möglichkeit unter den Räumen verteilen können, was nicht gelingt, wenn die Geräte falsch aufgestellt sind. Wichtig ist zudem, die Temperaturen in der Küche und im Schlafzimmer niedriger zu halten. 

Auch die Geräte selbst tragen einiges zum Einsparen bei


Abgesehen davon, dass der Anwender viel zum Energie sparen beitragen kann, hängt einiges auch von den verwendeten Geräten ab. Bildquelle: Kostenko Maxim – 128911283 / Shutterstock.com

Auch wenn der Verbraucher in Sachen Energie sparen permanent das richtige Verhalten an den Tag legt, kann das Vorhaben misslingen, wenn die verwendeten Geräte so viel Energie fressen, dass es zu keinem nennenswerten Plus im Geldbeutel kommt. Standardgeräte, die viel Energie verbrauchen, wie zum Beispiel der Trockner, der Backofen oder auch der Herd sind immer mit einer Ausweisung der Energieeffizienzklasse versehen. Die Einteilung gliedert sich am Beispiel von Waschmaschinen wie folgt:

–  A

–  B

–  C

–  D

–  E

–  F

–  G

A besitzt einen sehr niedrigen Energieverbrauch, G hingegen einen sehr hohen. Diese, für den Verbraucher sehr hilfreiche Bewertung geht zurück auf einen EU-weiten Ansatz. Energiesparende Geräte sind selbstverständlich in der Anschaffung ebenfalls teurer als Geräte mit einer schlechten Bilanz. Argumentiert wird hier so ähnlich wie am Beispiel der Energiesparlampen. Auf lange Sicht, das heißt, wenn die Geräte auch lang genug halten, lohnt sich eine solche Anschaffung immer. Seit dem Jahr 2011 gibt es bei Elektrogeräten sogar eine besonders sparsame Klasse, die mit der Bezeichnung A+++ versehen ist. Auch die Abstufung darunter mit A++ und A+ ist inzwischen detaillierter gestaltet.

Unternehmen sollten zum Sparen den Maßnahmenkatalog beachten  

Während die private Seite beim Energie sparen nun beleuchtet worden ist, fragt sich, wie das Ganze in gewerblichen Unternehmen funktioniert. Die Einsparungspotenziale sind hier unterschiedlich hoch, lassen sich jedoch schnell aus der nachstehenden Tabelle entnehmen:

Maßnahme Potenzielle Ersparnis
Beleuchtung verändern 70,00%
Andere Wärmeversorgung 30,00%
Kühlung der Räume 30,00%

Wenig verwunderlich ist, dass bei der Art der Beleuchtung mit 70 Prozent das mit Abstand größte Potenzial hinsichtlich der Einsparungen vorhanden ist. Gerade in Büros brennen die Lampen an der Decke selbst an Sommertagen unaufhörlich, sodass man sich als Unternehmer zur adäquaten Beleuchtung lieber zu viele Gedanken, als zu wenig machen sollte. Schreibtischlampen und sonstige Leuchtmittel tun ihr Übriges bei dieser Rechnung dazu. Bei der Wärmeversorgung, die sich durchschnittlich auf etwa 6 bis 8 Monate im Jahr bezieht, stehen ebenfalls mehrere Hebel zur Verfügung, um Kosten zu sparen. Sowohl die Art der Beheizung als auch die Belieferung mit Heizmitteln können optimiert werden. In den heißen Sommermonaten hingegen liegt der Bedarf der Mitarbeiter eher bei einer vernünftigen Kühlung bzw. Klimatisierung der Büros. Das kann entweder als günstige Lösung mit aufgestellten oder an der Decke befestigten Ventilatoren geschehen oder – als teure Variante – per professioneller Klimaanlage, deren Kühlungsgrad die Mitarbeiter selbst regeln können.

Bildquellen:

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Solaranlagen und andere alternative Energiequellen auf dem Vormarsch

Zwei Ingenieure in Schutzwesten und Schutzhelmen reden miteinander und gehen an einer langen Reihe von Solarpanels vorbei.
Stockholm: Solartechnik gehört zu den beliebtesten alternativen und sauberen Stromerzeugern. Quelle: FrameStockFootages – 640433365 / Shutterstock.com

Auch wenn ihnen noch ein langer Entwicklungsweg bevorsteht, sind alternative Energien inzwischen sehr populär. Insbesondere Solaranlagen sind bei Privatverbrauchern und Hausbesitzern gefragter denn je. Es gibt aber auch zahlreiche weitere Möglichkeiten, um sauberen Ökostrom zu beziehen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) hat gute Nachrichten zu vermelden: Das Interesse an alternativen Energiequellen wächst. Immer mehr Deutsche registrieren Solaranlagen. Zu den Gründen gehören unter anderem die sinkenden Preise von Photovoltaikanlagen. Außerdem sind Solarstromspeicher eine weitere praktischere Lösung, um Energie für die Nacht zu speichern und machen Solaranlagen umso attraktiver. Selbst herkömmliche Stromanbieter erstellen immer mehr Projekte im Rahmen der erneuerbaren Energien. ENTEGA Heizstrom-Anbieter finanzieren z.B. Waldschutzprojekte, damit die CO2-Emissionen ausgeglichen werden können. Darüber hinaus finden Verbraucher hier:

  • Ökostrom aus rein regenerativen Energiequellen
  • Tarifrechner, die den günstigsten Tarif heraussuchen
  • Einen simplen Wechsel des Stromanbieters
Der Ausbau von Windkraftanlagen an Wasser und an Land sowie von Solaranlagen erhält immer mehr Zuspruch.
Statistik: Befürwortung und Ablehnung des Ausbaus von Solar- und Windkraftanlagen. Quelle: IASS

Wo wird Photovoltaik genutzt?

Zu Beginn wurde die Solartechnik hauptsächlich bei der Raumfahrt verwendet. Insbesondere für Satelliten stellt die Sonne eine ergiebige Energiequelle dar. Die Kosten für Solaranlagen waren zunächst allerdings sehr hoch und deswegen für den Alltag eher unbrauchbar bzw. kaum erschwinglich. Im Laufe der Zeit wurde die Technologie wirtschaftlich jedoch immer sinnvoller. Vor allem für Privatverbraucher stellen Solaranlagen eine reizvolle Alternative oder Ergänzung zum normalen Strom- und Energiebezug dar. Schon längst werden Solarzellen für die kleinsten Technologien wie Taschenrechner oder Armbanduhren sowie für aufwendigere Zwecke wie die Stromabdeckung und das Heizen von Häusern eingesetzt.

Wie Photovoltaik funktioniert

Um den Energiebedarf für einen ganzen Haushalt zu decken, reicht natürlich nicht nur eine Solarzelle aus, es müssen mehrere zusammengefügt werden. Dabei werden in der Regel folgende Arten von Solarmodulen angeboten, die wiederum unterschiedlich aufgebaut sind:

Modulart Wie es funktioniert
Monokristalline Solarmodule  

Einer Siliziumschmelze werden einkristalline Stäbe entzogen und in dünne Scheiben, sogenannte „Wafer“, geschnitten. Diese Solarzellen werden miteinander verbunden, so dass sie ein Solarmodul ergeben. Die monokristallinen Module sind in ihrer Herstellung sehr aufwendig, allerdings sind sie auch äußerst leistungsstark.

 

Polykristalline Module  

Sind weniger rein und weniger leistungsstark als monokristalline Solarmodule und deswegen auch etwas günstiger. Aus Silizium wird ein Block gegossen und anschließend abgekühlt. Aus der unregelmäßigen Kristallstruktur werden wiederum Scheiben geschnitten und zu einem Solarmodul vernetzt.

 

Dünnschicht-Module  

Eine Siliziumschicht wird auf einem Trägermaterial angebracht. Diese Module sind von allen anderen am einfachsten herzustellen und dementsprechend günstig. Da es sich im Grunde um keine rein kristalline Struktur handelt, sind die Module auch weniger effektiv in der Energieerzeugung.

 

Tabelle: Die unterschiedlichen Strukturen der Solarzellen bzw. Solarmodule haben Auswirkungen auf die Leistungsstärke des Solarmoduls. Insbesondere kristalline und reine Silizium-Strukturen sind bei der Energie- und Stromproduktion förderlich.

Wie funktioniert ein Solarspeicher?

Besonders Besitzer eine privaten Solaranlagen, sind daran interessiert, den erzeugten Strom zu speichern. Hierzu stell ein Steuerungselement fest, ob der Verbraucher gerade Strom benötigt. Falls der Strom nicht benötigt wird, wird er gespeichert. Ist der Solarspeicher voll, speist das Steuerungselement den Strom ins Stromnetz ein. Solarstromspeicher sind mit großen Batterien auf Lithium-Basis zu vergleichen. Je größer der Haushalt ist, der mit Solarstrom betrieben werden soll, desto größer sollte auch der Solarspeicher sein, damit auch Abends, also wenn die Sonne nicht scheint, noch genügend Energie vorhanden ist.

Was für erneuerbare Energien gibt es noch?

Solaranlagen gehören zu den bekanntesten regenerativen Energiequellen. Allerdings existierten noch einige weitere Möglichkeiten, um auf eine umweltschonende Weise für die Stromversorgung in Deutschland zu sorgen. Dazu gehören:

Windkraft erzeugt immer noch die meiste alternative Energie in Deutschland. Der Strom, der aus Windrädern gewonnen wird, ist längst nicht mehr so teuer, wie es einst der Fall war, unter anderem weil die Anlagen nicht mehr so stark subventioniert werden müssen. Eine weitere sehr umweltfreundliche Technologie stellt die Wasserkraft dar. Mittlerweile wird 27 Prozent des weltweiten Strombedarfs durch Wasserkraft abgedeckt. Eine Turbine wandelt hierbei die natürliche Bewegungskraft eines fließenden Gewässers in elektrischen Strom um. Biomasse wie Holz, Stroh, Getreide oder Gülle dient ebenfalls als veritable und emissionsarme Alternative bei der Stromproduktion. Die Energie entsteht bei der Verbrennung oder durch die Gärung.

Bildquelle: FrameStockFootages  – 640433365 / Shutterstock.com

Intelligent Heizen

Nicht nur im Zuge der Smart Home Entwicklung stellen sich immer mehr Hauseigentümer die Frage, wie sie die Heizkosten durch intelligentes Heizen senken können. Bereits seit Jahren hat sich eine Mentalität des Sparens und Optimierens etabliert, insbesondere was Heizung und Strom betrifft. Kein Wunder, denn diese beiden Kostenpunkte sind die größten in der jährlichen Haushaltsrechnung.

Verschiedene Heizungssysteme
Quelle: intelligent-heizen.info

Ganz unabhängig von dem installierten Heizungssystem gibt es bereits Möglichkeiten zum Heizkosten sparen. Richtig heizen klappt beispielsweise durch Tag-/Nachtschaltungen bzw. programmierbare Thermostate. Durch eine neue Isolierung im Rahmen einer Sanierung der Immobilie können Nutzer hingegen besonders effizient heizen. Die Heizung optimieren wäre die nächste Wahl.

Energieeffizientes Heizen: Diese Heizungssysteme kommen in Frage

Der Erneuerung einer Heizung bzw. eines Heizungssystems sollte ein Heizungsvergleich vorweggehen. Zwar gibt es im Vergleich zu älteren Heizungen viele Systeme, die sich fast alle rechnen würden. Doch es existieren regionale Unterschiede, was die Kosten und Förderungsmöglichkeiten betreffen. Um den ROI (return on invest) minimal zu halten, ist ein Heizungsvergleich unabdingbar.

Die Wahl der richtigen Heizsysteme hängt jedoch nicht nur von den Finanzen ab. Am Ende ist es die Entscheidung des Käufers – hier spielen auch Faktoren wie Umweltfreundlichkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Zukunftsfähigkeit eine Rolle. Tatsächlich entscheiden sich viele Käufer vorab für eines oder wenige weitere Heizungssysteme als Favorit.

Ein Beispiel für ein modernes Heizungssystem ist die Brennwertheizung. Sie macht sich durch die Nutzung der Abgaswärme einen noch größeren Teil der Verbrennungswärme aus dem Brennstoff. Blockheizkraftwerke, Solarenergie und Co. wären weitere Möglichkeiten hinsichtlich des Heizsystems. Oft ist eine Heizung erneuern nicht notwendig und man erreicht mit weniger Kapital, alleine durch eine Optimierung der Heizung, erfreuliche Ergebnisse:

Heizungsoptimierung: Hydraulischer Abgleich Heizung

Eine aktuell beliebte Optimierung ist ein hydraulischer Abgleich. Dabei wird durch voreinstellbare Thermostate der Zufluss in jedem Raum auf den realen Bedarf eingestellt. Durch eine adäquate Anpassung der Pumpleistung und der Vorlauftemperatur wird sichergestellt, dass auch Räume mit langer Anschlussleitung zur Heizung effizient beheizt werden.

Eine andere Optimierungsmöglichkeit bzw. -Pflicht gibt es beispielsweise bei Kaminöfen. Sogenannte Feinstaubfilter Kaminöfen sind bald landesweit Pflicht. Kaminöfen ohne Feinstaubfilter dürfen, wenn Sie zwischen Anfang 1975 und Ende 1984 geprüft wurden, bereits seit dem 31.12.17 nicht mehr betrieben werden. Für jüngere Öfen mit einer Prüfung bis Ende 1994 gilt die Frist bis zum 31.12.20.

Energielabel der EU: Bewertungssystem für Heizungen

Die Energielabel mit Klassifikationen von A+++ bis G sind bereits hinlänglich von Kühlschränken oder Waschmaschinen bekannt. Seit wenigen Jahren gibt es sie auch für immer mehr Heizungssysteme. Jüngst (April 2017) sind Energielabel auch für Festbrennstoffkessel zur Pflicht geworden. Für Verbraucher wird es dadurch einfacher, Heizungssysteme untereinander zu vergleichen.

Bildquelle: intelligent-heizen.info

Bredenoord investiert in neue Aggregat-Generation

Bredenoord entwickelt, baut, vermietet und verkauft Stromaggregate für Unternehmen. Nun hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Apeldoorn, Niederlanden eine neue Generation von Generatoren entwickelt, die seit wenigen Wochen im Mietpark von Bredenoord zur Verfügung stehen. Der Mietpark umfasst derzeit 2.500 Aggregate, die in den kommenden Jahren nach und nach durch die neue Serie ersetzt werden sollen. Bredenoord investiert in neue Aggregat-Generation weiterlesen

Lastwagen mit Solarantrieb: Eine umweltfreundliche Alternative

Im Rahmen des Weltklimavertrags von Paris haben sich die Staaten der Weltgemeinschaft verpflichtet, ihre CO2-Emissionen massiv zu senken. Einen nicht unerheblichen Anteil an den klimaschädlichen Emissionen hat dabei der Straßenverkehr. Dort war in den vergangenen Jahren eine scheinbar paradoxe Entwicklung zu beobachten: Denn auf der einen Seite sanken die CO2-Emissionen pro gefahrenem Kilometer im Vergleich zum Jahr 1995 deutlich – bei Lastwagen um dreißig Prozent, bei PKWs immerhin um zwölf Prozent. Auf der anderen Seite sind die Gesamtemissionen aber um dreizehn Prozent gestiegen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Heute sind viel mehr Fahrzeuge – vor allem viel mehr Lastwagen – auf den Straßen unterwegs. Als Lösung dieser Problematik sehen viele Experten den Umstieg auf Elektromotoren. Dabei gibt es allerdings ein Problem: Die Fahrt mit einem Elektromotor ist nur dann wirklich emissionsfrei, wenn der dafür benötigte Strom auch tatsächlich aus Erneuerbaren Energien stammt. Dies ist bei Strom aus der Steckdose aber nur teilweise der Fall. Eine Lösung sind daher Lastwagen, die Solarmodule auf dem Dach haben und so selbst sauberen Strom produzieren.

Die Möglichkeiten von Lastwagen mit Sonnenunterstützung

Tatsächlich gibt es bereits entsprechende Fahrzeuge. So hat das chinesische Unternehmen Hanergy ein Konzeptauto präsentiert, das mit einem ultradünnen Solarfilm überzogen ist – und so an einem sonnenreichen Tag bis zu achtzig Kilometer an Reichweite gewinnt. In Deutschland arbeitet unter anderem das Startup Sono Motors an einer ähnlichen Entwicklung. Auf dem Markt für Lastwagen wiederum befinden sich einige Modelle sogar schon im Einsatz. Grundsätzlich gibt es dabei zwei Möglichkeiten die Solarpanels in das Design des LKWs zu integrieren. Entweder in den Windabweiser oberhalb der Fahrerkabine oder direkt auf dem Dach des Lastwagens. Allerdings reicht die Kraft der Sonne noch nicht aus, um ausschließlich damit den Elektromotor anzutreiben. Durch die Solarmodule und die Energierückgewinnung beim Bremsen kann aber immerhin ein Viertel des Strombedarfs gedeckt werden.

Die Vorteile von Lastwagen mit Solarantrieb

Aktuell verbrauchen konventionelle Lastwagen rund dreißig Liter Diesel auf einhundert Kilometern. Für das Klima ist dies nicht besonders förderlich. Außerdem stellen die Treibstoffkosten eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung dar. Durch den Einsatz eines Elektromotors und die Nutzung der Solarpanels lassen sich die Betriebskosten erheblich senken: So werden für eine Fahrt über hundert Kilometer lediglich einhundert Kilowattstunden aus dem Stromnetz benötigt. Bei einer typischen Jahresleistung von 50.000 Kilometern sinken die laufenden Kosten auf diese Weise von 23.200 Euro auf nur noch 8.300 Euro. Wie genau die CO2-Bilanz der einzelnen Fahrten aussieht, hängt dann allerdings von der Art der Stromproduktion ab. Aber selbst wenn Kohlestrom genutzt wird, ist die Klimabilanz noch immer deutlich besser als bei klassischen Diesel-LKWs. In der Schweiz setzt daher beispielsweise die Groß- und Einzelhandelsgenossenschaft Coop auf Lastwagen mit Solarantrieb. Diese sind besonders gut geeignet, wenn eine Vielzahl an Waren regional ausgeliefert werden muss – also beispielsweise vom Zentrallager an die einzelnen Filialen.

Einschränkungen bei Lastwagen mit Solarantrieb

Ähnlich wie auch bei Solarautos verringert sich durch den Elektromotor aber die Reichweite. So kommen die Solar-LKWs in der Regel lediglich auf 200 bis 300 Kilometer, bevor sie wieder an eine Steckdose angeschlossen werden müssen. Dies gilt aber natürlich auch für Elektro-Lastwagen ohne integrierte Solarmodule. Im Automobilbereich ist allerdings – aufgrund neuer Entwicklungen in der Batterietechnik – in den nächsten Jahren mit deutlichen Reichweitenerweiterungen zu rechnen. Davon dürften auch die Elektrolastwagen langfristig profitieren. Dennoch eignen sie sich eher nicht für längere Touren durch Deutschland oder gar Europa. Zumal das Netz an Ladestationen noch eher spärlich ist – und der Betreiber des LKWs zum Transport von Waren daher auf seine eigene Infrastruktur setzen muss. Außerdem verringert sich durch den Einbau der Batterie auch die Ladekapazität des Lastwagens. Bei einem klassischen 18-Tonner kann daher anschließend eine Tonne weniger transportiert werden. Problematisch für die Verbreitung von Lastwagen mit Solarantrieb sind zudem die hohen Anschaffungskosten. Diese liegen deutlich höher als bei konventionellen LKWs – können später durch die niedrigeren Betriebskosten aber wieder hereingeholt werden.

Die Zukunft von Lastwagen mit Solarantrieb

Bisher handelt es sich bei den Solarlastwagen noch eher um ein Nischenprodukt. So kann der Einsatz für Supermarktketten beispielsweise durchaus sinnvoll sein. Klassische Speditionen, die Waren über hunderte von Kilometern transportieren müssen, werden allerdings auch weiterhin auf den klassischen Verbrennungsmotor setzen. Dies sollte aber nicht ewig so bleiben. Denn sowohl bei der Steigerung der Effizienz der Solarmodule, als auch in der Batterietechnik sind noch enorme Potentiale vorhanden, die früher oder später erschlossen werden dürften. Gelingt es dann, die Reichweite der Solarlastwagen zu erhöhen und eine Infrastruktur an Ladestationen aufzubauen, stellen die LKWs mit Solarantrieb eine ideale Möglichkeit dar, um ökologische Nachhaltigkeit mit ökonomischen Vorteilen zu verknüpfen.

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Günstige Strom- und Gasanbieter finden

Geld und Energie sparen im Alltag – Mit diesem Trick klappt es

Jedes Jahr müssen deutsche Haushalte Unsummen an Geld berappen, um ihre Strom- und Gaskosten zu begleichen. Die Jahresendabrechnung zählt zu den gefürchtetsten Briefen, die jährlich im Briefkasten auf einen warten. Dabei kann mit wenig Aufwand viel Geld gespart werden. Dieser Artikel zeigt, wie dies funktioniert.

Taschenrechner auf Rechnungen und Münzen
Bild: Endlich Energiekosten einsparen: Mit wenigen Kniffen Strom- und Gasrechnungen senken. Bildquelle: baloon111 – 141144247 / Shutterstock.com

Und jährlich grüßt die Energiekostenabrechnung. Für viele bedeutet die ungeliebte Benachrichtigung des Versorgers, die wohlbehütete Urlaubskasse angreifen zu müssen. Doch dies muss nicht sein. Denn dank des Internets ist es heutzutage problemlos und in wenigen Minuten möglich, den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln und an günstigere Tarife zu gelangen.

Fakt ist allerdings, dass in Deutschland nur jeder Fünfte jemals seinen Versorger gewechselt hat. Circa 40 Prozent aller deutschen Haushalte beziehen Strom und Gas sogar vom Grundversorger und wissen womöglich gar nicht, dass diese den jeweils teuersten aller möglichen Tarife anbieten.

Doch woran liegt es, dass sich derartig viele Menschen günstigen Versorgern gegenüber ablehnend verhalten? Bekanntlich ist der Deutsche ja als Sparfuchs bekannt. Doch bei vielen ist es die Angst vor Betrug, unzureichender Datensicherheit im Internet oder ganz einfach das geringe Vertrauen in wenig bekannte Anbieter, die dazu führen, dass weitaus mehr für Gas und Strom bezahlt wird, als es eigentlich nötig ist.

Preise vergleichen – aber richtig!

Check24, Verivox oder wie sie alle heißen, Preisvergleichsseiten für Gas- und Stromanbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wer vor betrügerischen Machenschaften sicher sein möchte, der sollte sich auf jeden Fall bei den bekannten Namen aus Radio und Fernsehen umsehen.

Doch auch hier lauern Fallstricke und der auf den ersten Blick so günstige Anbieter stellt sich in der Endkostenabrechnung als eher teurer Versorger heraus. Der Grund hierfür ist, dass die dargestellten Tarife oft nur für einen sehr kurzen Zeitraum garantiert werden.

Zusätzlich hübschen viele Versorger ihren Tarif mit Boni auf. Die Gelder holen sich die Anbieter aber durch überteuerte Tarife schnell wieder zurück. Damit dies nicht geschieht, folgend eine adäquate Schritt-für-Schritt-Anleitung, um tatsächlich den günstigsten Bereitsteller ausfindig zu machen:

  1. Einen Preisvergleich für die eigene Region am besten auf mehreren Preisvergleichsseiten durchführen und die besten Versorger plattformübergreifend miteinander vergleichen.
  1. Bei der Suche sollte die Mindestvertragslaufzeit auf ein Jahr begrenzt werden. Die Preisgarantie sollte auf denselben Zeitraum festgesetzt sein.
  1. Sofern Boni angeboten werden, ist auf die Bonusbedingungen zu achten. Wer zum Beispiel zum frühestmöglichen Zeitpunkt kündigt, läuft Gefahr, dass der Anbieter den Kunden einen Tag früher aus dem Vertrag entlässt, um den Bonus nicht auszahlen zu müssen. Diesen gibt es nämlich häufig erst nach Ablauf des ersten Vertragsjahres ausgezahlt. Deswegen sollte man lieber erst nach dem ersten Belieferungsjahr kündigen oder beim Preisvergleich Bonusangebote direkt herausfiltern.

Übrigens lassen sich auf diese Weise auch kostengünstige ökologische Anbieter finden, die ihren Strom über Solarenergie oder Windenergie gewinnen. So hat jeder die Möglichkeit, bei aller Sparsamkeit trotzdem etwas für die Umwelt zu tun.

Wer im Übrigen langfristig sparen möchte, der muss bzw. sollte seinen Anbieter jährlich wechseln, da viele Konditionen eben nur ein Jahr garantiert werden. Dies ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, der Stundenlohn ist den Mehraufwand aber auf jeden Fall wert.

Ein Beispiel: Durchschnittlich kann ein vierköpfiger Familienhaushalt jährlich gegenüber den Tarifen des Grundversorgers mehrere hundert Euro sparen. Da lohnt sich der Wechsel allemal.

Sponsored Post: EnBW: die Macher der Energiewende

Die Energie Baden-Württemberg, kurz EnBW, als drittgrößtes Energieunternehmen Deutschlands macht ernst! Der Ausstieg aus der Kernenergie ist längst besiegelt, investiert wird in erneuerbare Energiequellen und dafür hat sich das Unternehmen eine ganz besondere Werbung einfallen lassen: das lebendige Plakat.

Schauplatz: die Hauptbahnhöfe in Stuttgart und Karlsruhe. Auf den ersten Blick waren die EnBW-Plakate wie die meisten anderen Werbeplakate auch. Ein Foto eines Mitarbeiters, daneben ein Feld, in dem stand: „20.000 Mitarbeiter. Ein Versprechen: Wir machen das schon.“ Doch dann erwachte das Plakat zum Leben.

Bild: Auf den ersten Blick eine Werbung wie jede andere auch. Bildquelle: EnBW
Bild: Auf den ersten Blick eine Werbung wie jede andere auch. Bildquelle: EnBW

EnBW-Werbeaktion: eine Idee die ankommt

Es war ein Tag wie viele andere auch. In den Bahnhöfen Stuttgart und Karlsruhe herrschte geschäftiges Treiben, auf die neue Plakatwerbung von EnBW, die in der Bahnhofshalle aufgebaut war, achteten wohl die wenigsten. So lange, bis das Plakat zu reden begann. Und selbst dann merkten viele noch nicht, dass sie von einem Plakat angesprochen wurden. Wer erwartet schon so etwas?

Doch bei genauerem Hinsehen war klar: Das Plakat sprach nicht nur mit einem, derjenige, der darauf abgebildet war, bewegte sich auch. In freundlicher Art wurde man so gefragt, wie es einem gehe oder ob man etwas für einen tun könne. Wer sich auf ein kurzes Gespräch einließ, dem stand die nächste Überraschung ins Haus: Der Abgebildete bat um einen Moment Geduld, verschwand vom Plakat und trat aus einer Tür heraus, die direkt daneben angebracht war. Im Anschluss half er dem verdutzten Fahrgast beim Tragen der Koffer oder beim Finden des Gleises.

Wie das Ganze ausgesehen hat, haben zahlreiche versteckte Kameras aufgezeichnet. Heraus kam ein Werbespot der etwas anderen Art:

Die Werbekampagne, die sich EnBW da ausgedacht hatte, ist einzigartig. Wie auch bei der Werbung, so will sich das Unternehmen vollkommen neu ausrichten und die Energiewelt der Zukunft mitgestalten. Dass das nicht ohne Mitarbeiter geht, ist klar. Rund 20.000 hat das Unternehmen – und die packen alle gemeinsam an.

Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt

„Wir machen das schon“, so der Name der Kampagne. Der Kerngedanke dabei ist klar: Ohne Mitarbeiter geht es nicht, gemeinsam packen wir es an. Diese sogenannte „Machermentabilität“ will man durch diese außergewöhnliche Werbung übertragen und so als freundlicher und tatkräftiger Mitarbeiter anpacken und anderen helfen.

Mit der Aktion „Lebendiges Plakat“ soll somit gezeigt werden, dass die Mitarbeiter der EnBW nicht nur reden, sondern auch machen. Und das wurde eindrucksvoll gezeigt. Durch diese Aktion sind verblüffende, spannende, ungewöhnliche und tolle Situationen entstanden, die die Menschen überrascht haben.

Genau diese Mitarbeiter sind es auch, die dafür sorgen, dass

  • die Kernenergie bis zur kompletten Stilllegung der Kraftwerke verantwortungsvoll genutzt wird
  • die Kunden aufgrund Forschung und Entwicklung von der Energiewende profitieren können
  • selbst dann für Strom gesorgt ist, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint
  • immer mehr erneuerbare Energien als Strom genutzt werden können.

Gesponserter Artikel.

Mit Solarstrom Geld verdienen

Deutschland ist nicht nur das Land der Dichter und Denker, es ist auch das Land der Sparer geworden. In Zeiten, in denen Energiepreise in die Höhe schießen und der angestrebte Wechsel weg von herkömmlichen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energieträgern den Verbraucher derzeit noch viel Geld kosten kann, sind Spar-Modelle gefragt wie nie. Eine gute Möglichkeit für Hausbesitzer ist es, auf Solarstrom zu setzen. Hierbei lässt sich nicht nur an den eigenen Energiekosten sparen, ganz nebenbei können sogar 500 Euro und mehr eingenommen werden und das jedes Jahr.

Was es dazu braucht es eine Solarstromanlage. Die wird einfach auf das Hausdach montiert und mit der hauseigenen Stromversorgung verbunden. Dadurch können Hausbesitzer komplett auf die Versorgung aus öffentlichen Netzen verzichten und sich ihren Strom ganz einfach selbst produzieren. Voraussetzung ist die richtige Auswahl der Anlage von Unternehmen wie SolarWorld und deren fachgerechte Montage. Die Anlage muss natürlich in Richtung Sonne ausgerichtet sein, sie muss die richtige Größe haben und natürlich auch im Hausinneren über ein entsprechendes Speichermedium verfügen. Schließlich möchten Hausbesitzer auch in der Nacht oder an trüben Tagen nicht auf Strom verzichten. Deswegen muss der 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung stehen. Doch die eigene Energieversorgung unabhängig von öffentlichen Netzen und damit auch vollkommen kostenfrei ist nicht der einzige Vorteil dieser Solarstromanlagen.

Staatliche Förderung weiter möglich

Schon der Einbau kann Vorteile mit sich bringen. Noch immer spendiert der Staat eine festgelegte Pauschale als Förderung zur Gewinnung erneuerbarer Energien. Diese Pauschale kann jährlich schwanken. Sie betrug in den vergangenen Jahren zugegebenermaßen auch mehr, als dies heute der Fall ist. Ganz einfach deshalb, weil die bereitgestellten Finanzmittel hier inzwischen, aufgrund der großen Nachfrage, geschrumpft sind. Trotzdem ist das Geld vom Staat immer noch besser, als alles selbst zu bezahlen und ein zusätzlicher Anreiz, umzusteigen auf diese neue Form der Energiegewinnung.

Energie für die Nachbarn

Neben all den genannten finanziellen Vorteilen gibt es noch einen Letzten und Entscheidenden. Jede Anlage produziert durchschnittlich weit mehr Energie, als diese für das eigene Haus notwendig wäre. Die zu viel gewonnene Energie wird aber nicht etwa verschwendet, auch sie wird genutzt und kann so dazu dienen, eingespeist in das öffentliche Netz auch andere Häuser mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Das geschieht natürlich für den Hausbesitzer mit der Solaranlage auf dem Dach nicht kostenlos. Er bekommt die so genannte Einspeisevergütung zugeteilt. Er erhält also, ebenso wie der öffentliche Energieversorger Geld dafür, dass er seine produzierte Energie zur Verfügung stellt. Das können pro Jahr locker bis zu 500 Euro und mehr sein, je nach Größe der installierten Anlage und den dadurch vorhandenen Kapazitäten.

Sonnige Aussichten für Solarstromanlagenbesitzer

Bei so vielen Vorteilen stellt sich die Frage, gibt es auch Nachteile einer solchen Anlage? Und was passiert eigentlich, wenn viele Tage dunkel sind, reicht die Energie wirklich aus oder stehe ich am Ende womöglich ohne Strom da? Diese Sorgen sind ungerechtfertigt, denn der Energiespeicher ist ständig gut gefüllt und durchaus in der Lage, auch trübe Tage zu überstehen, ohne das irgendein Nachteil für den Verbraucher entsteht. Der ist also ohne Probleme in der Lage, sich selbst das ganze Jahr hindurch zu versorgen und das im Gegensatz zu Windenergie oder Wasserkraft vollkommen autark und nicht abhängig von einem anderen Lieferanten. Kein Wunder also, dass sich in den letzten Jahren sehr viele Deutsche dazu entschieden haben, diese neue Form der Energiegewinnung zu nutzen und sich eine solche Anlage auf das Dach installieren zu lassen. Denn in diesem Fall ist die Kosten-Nutzen-Rechnung ja wirklich sehr einfach. Schon nach 10-15 Jahren haben sich die Ausgaben rentiert und das sind doch durchaus sonnige Aussichten.